Brian Gibson
Werdegang
Brian Gibson wurde am 22. September 1944 in Reading, Berkshire, geboren. Er studierte Naturwissenschaften am St. Catharine's College in Cambridge und anschließend Wissenschaftsgeschichte am Darwin College. Ursprünglich wollte er Arzt werden, wandte sich aber dem Journalismus zu und redigierte die Cambridge-Universitätszeitschrift Granta. Nach Reisen durch die Türkei, Israel und Syrien begann er bei der BBC als Rechercheassistent und produzierte später mehrere Ausgaben des Wissenschaftsmagazins Horizon, darunter die Episode „Joey", für die er einen BAFTA-Award und den Prix Italia 1975 erhielt. Er drehte danach Fernseh- und Kinofilme wie „The Billion Dollar Bubble", „Gossip from the Forest", „Blue Remembered Hills" und „Breaking Glass", bevor er in Hollywood tätig wurde. Dort entstanden unter anderem HBO-Produktionen über Simon Wiesenthal und Josephine Baker. 1998 drehte er seinen letzten Film. Brian Gibson starb 2004 im Alter von 59 Jahren in seinem Haus in London an Ewing-Sarkom, einer Krebserkrankung.
Filmografie bei uns
Im Katalog von movietaste.de sind vier Filme unter Brian Gibsons Regie verzeichnet, keine Serien. Die Titel erschienen zwischen 1986 und 1998, also über einen Zeitraum von zwölf Jahren, beginnend 42 Jahre nach seiner Geburt. Die Bandbreite der Genres reicht von Drama über Musik, Historie, Komödie bis zu Thriller, Krimi und Horror – ein Hinweis auf ein vielseitiges Werk, das sich nicht auf ein festes Genre festlegte. Zu den erfassten Titeln zählen „Tina – What's Love Got to Do with It", „Still Crazy", „Nicht schuldig" und „Poltergeist II – Die andere Seite".
Einordnung
Die vier Titel erreichen bei uns Bewertungen zwischen 5,7 und 7,1 von 10, im Durchschnitt 6,4. Der älteste erfasste Film liegt 42 Jahre nach seinem Geburtsjahr, der jüngste 54 Jahre danach. Die Werte bewegen sich insgesamt im mittleren Bereich, ohne größere Ausreißer nach oben oder unten.