So einfach ist die Liebe nicht (1947)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Irving Reis |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1947-09-01 |
| Budget | 1.961.000 $ |
| Einspielergebnis | 5.550.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (143 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Richard Nugent ist Künstler und Playboy, ein Mann, der Aufmerksamkeit gewohnt ist, allerdings nicht von der Seite, aus der sie ihm nun entgegenschlägt. Die Teenagerin Susan Turner hat sich in ihn verschossen und lässt nicht ab, bis sie sich sogar Zugang zu seiner Wohnung verschafft, um ihm Modell zu stehen. Dort wird sie von ihrer Schwester Margaret entdeckt, die als Richterin ganz anders auf Richard blickt als Susan. Aus dieser Konstellation entsteht ein ungewöhnlicher Plan: Margaret drängt Richard dazu, sich weiter mit Susan zu treffen, in der Hoffnung, dass sich die Schwärmerei der Jüngeren so von selbst erledigt. Was daraus zwischen den drei Beteiligten wird, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 1947 und wurde von Irving Reis inszeniert. In den zentralen Rollen sind Cary Grant, Myrna Loy, Shirley Temple und Rudy Vallee zu sehen. Cary Grant übernimmt den zwielichtig-charmanten Richard, Myrna Loy die Richterin Margaret, während Shirley Temple die junge Susan spielt. Rudy Vallee ist ebenfalls Teil der Besetzung.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Liebesfilm zeigt sich schon in der Ausgangssituation: Ein Altersunterschied, der als doppelt so alt beschrieben wird, wird nicht zum Drama, sondern zum Motor für Situationskomik. Dass eine Richterin die Fäden zieht und einen Mann dazu bringt, sich auf ein soziales Experiment einzulassen, verschiebt die klassische Anbahnung zwischen zwei Erwachsenen in eine Konstruktion mit drei Figuren, deren Interessen sich überschneiden. Die Geschichte lebt von diesem Dreieck, in dem Zuneigung, Vernunft und Berechnung ständig die Plätze tauschen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,9 aus einer noch vergleichsweise kleinen, dreistelligen Stimmenzahl bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite öffentliche Resonanz ablesen lässt. Der Abstand zur Gegenwart ist mit fast acht Jahrzehnten erheblich, was die Handlung deutlich in eine andere gesellschaftliche Zeit rückt, in der Altersunterschiede und Geschlechterrollen anders verhandelt wurden als heute. Innerhalb der romantischen Komödien seiner Zeit steht der Film mit seiner ungewöhnlichen Dreieckskonstruktion aus Playboy, Teenager-Schwärmerei und einer beruflich unabhängigen Richterin für eine Variante des Genres, die auf ein Verwechslungs- und Erziehungsspiel setzt statt auf die klassische Zweierkonstellation.
Bilder








Besetzung & Stab
- Cary Grant als Richard
- Myrna Loy als Margaret
- Shirley Temple als Susan
- Rudy Vallee als Tommy
- Ray Collins als Beemish
- Harry Davenport als Thaddeus
- Johnny Sands als Jerry
- Don Beddoe als Joey
- Lillian Randolph als Bessie
- Veda Ann Borg als Agnes Prescott
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