Project Nim (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | James Marsh |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-07-08 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (146 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In den siebziger Jahren beginnt an der Columbia University in New York ein ungewöhnliches Experiment: Ein neugeborener Schimpanse wird aus seiner natürlichen Umgebung genommen und wie ein menschliches Kind aufgezogen. Er bekommt den Namen Nim Chimpsky, wächst in einer Familie auf, wird gefüttert, angezogen und umsorgt wie ein Mensch. Hinter dem Vorhaben steht die Idee einer Gruppe von Wissenschaftlern, angeführt von einem Psychologen, dass ein Tier, das wie ein Mensch erzogen wird, auch die menschliche Sprache erlernen und sich frei mitteilen könnte. Der Film begleitet, wie aus dieser Annahme ein jahrelanger Versuch wird, dessen Verlauf zwischen Zuneigung, wissenschaftlichem Ehrgeiz und den Grenzen des Machbaren changiert.
Entstehungsgeschichte
Der Dokumentarfilm entstand 2011 unter der Regie von James Marsh. Zu den beteiligten Personen zählen Bob Angelini, Bern Cohen und Reagan Leonard, im Zentrum steht jedoch der Schimpanse Nim Chimpsky selbst, dessen Geschichte über einen zusammenhängenden Zeitraum nachgezeichnet wird.
Hinter den Kulissen
Schon die reine Form als Dokumentarfilm setzt den Anspruch, ein reales Geschehen nachvollziehbar zu machen, statt es dramaturgisch zu erfinden. Die Anlage der Geschichte – ein einzelnes Tier, das über Jahre wissenschaftlich begleitet wird – verlangt nach einer Erzählweise, die persönliche Nähe und distanzierte Beobachtung gleichzeitig zulässt. Dass die Besetzung nicht aus Schauspielern, sondern aus Beteiligten des damaligen Umfelds besteht, deutet darauf hin, dass der Film auf Zeitzeugen und deren Erinnerungen aufbaut, um das Experiment aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht überragenden Bereich für Dokumentarfilme seines Themenfelds. Seit der Veröffentlichung sind inzwischen mehr als ein Jahrzehnt vergangen, was den Blick auf das geschilderte Experiment zusätzlich historisch einordnet. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres steht das Werk für jene Fälle, in denen wissenschaftliche Versuche an Tieren im Rückblick befragt werden, ohne dass eine eindeutige Bewertung vorweggenommen wird.
Bilder


Besetzung & Stab
- Bob Angelini als Lab Tech
- Bern Cohen als Dr. William Lemmon
- Reagan Leonard als Stephanie LaFarge
- Nim Chimpsky als Self (archive footage)
- Stephanie LaFarge als Self
- Herbert Terrace als Self
- Wer LaFarge als Self (archive footage)
- Jenny Lee als Self
- Laura-Ann Petitto als Self
- Bill Tynan als Self
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Verfügbarkeit
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