Jesus Camp (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rachel Grady |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 84 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-09-15 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 1.013.596 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (392 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Familien, die in diesem Dokumentarfilm zu sehen sind, stehen für eine einflussreiche Wählerschaft, die sich im kulturellen und politischen Leben der USA immer lauter zu Wort meldet. Sie bereiten sich nicht nur auf die Wiederkunft Jesu vor, sondern wollen auch „Amerika im Namen Christi zurückerobern“ und ziehen ihre Kinder dabei mit.
Der Film zeigt Kinder, die darauf warten, das göttliche Wort zu empfangen, und die in Trance geraten, als wären sie besessen, sobald der Heilige Geist aus ihnen spricht. Er zeigt Kinder, die Harry Potter verfluchen, weil ein Zauberer als Held in ihren Augen eine Gotteslästerung ist, und Kinder, die den Anführer ihres Landes verehren und dessen Pappfigur küssen.
Entstehungsgeschichte
Rachel Grady führte Regie bei „Jesus Camp“, einem Dokumentarfilm aus dem Jahr 2006. Zu den Mitwirkenden zählen Becky Fischer, Mike Papantonio, Ted Haggard und Lou Engle. Ab zwölf Jahren darf der Film gesehen werden.
Hinter den Kulissen
Als Dokumentarfilm erzählt „Jesus Camp“ nicht von erfundenen Figuren, sondern richtet den Blick auf reale Familien und ihre Überzeugungen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Kinder, und gerade das macht den Stoff heikel. Es geht um religiöse Erziehung, um Glaubenspraxis mit ekstatischen Momenten und um die Frage, wie früh politische und religiöse Ziele an die nächste Generation weitergegeben werden.
Die Anlage verbindet zwei Ebenen. Auf der einen Seite steht das persönliche Erleben der Kinder, ihre Gebete und ihre Begeisterung. Auf der anderen Seite steht der gesellschaftliche Zusammenhang, eine Bewegung, die politischen Einfluss anstrebt. Der Titel verweist auf ein Lager als Ort, an dem diese Ebenen zusammenkommen. Ein solcher Film verlangt vom Publikum, das Gezeigte selbst einzuordnen, und von der Betrachtung einen respektvollen Umgang mit Minderjährigen, die sich ihre Umgebung nicht ausgesucht haben.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,0 von 10 Punkten wird der Dokumentarfilm klar positiv bewertet. Einige hundert Stimmen bilden die Grundlage, was für einen Dokumentarfilm eine bemerkenswert breite Resonanz darstellt.
Zwanzig Jahre nach dem Erscheinen richtet sich der Blick des Films auf ein Thema, das über seinen Anlass hinausweist: die Verbindung von Glaube, Erziehung und politischem Anspruch. Im Genre des Dokumentarfilms gehört er zu den Arbeiten, die einen Einblick in ein Milieu geben, das vielen Zuschauern fremd sein dürfte.
Bilder


Besetzung & Stab
- Becky Fischer als Self
- Mike Papantonio als Self
- Ted Haggard als Self
- Lou Engle als Self
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Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.