Eine kurze Geschichte der Zeit (1991)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Errol Morris |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 80 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1991-10-01 |
| Einspielergebnis | 2.279.692 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (133 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Zentrum steht der Kosmologe und Physiker Stephen Hawking, der seit über dreißig Jahren mit amyotropher Lateralsklerose lebt. Die Krankheit hat ihn an den Rollstuhl gefesselt, seine Stimme ersetzt ein Sprachcomputer. Der Film verbindet Stationen aus Hawkings Leben mit den Gedanken seines Buches „Eine kurze Geschichte der Zeit“. Familie, Kollegen, frühere Mitstudenten und Lehrer treten auf und schildern ihre Sicht auf ihn, während Hawking selbst die Kommentierung übernimmt und so sein eigenes Leben und Denken einordnet.
Entstehungsgeschichte
Die Dokumentation entstand 1991 unter der Regie von Errol Morris. Vor der Kamera bzw. als Sprecher und Auskunftgeber stehen Stephen Hawking sowie Isobel Hawking, Janet Humphrey und Mary Hawking, also Personen aus seinem familiären Umfeld. Eine Altersfreigabe ist nicht Teil der vorliegenden Angaben.
Hinter den Kulissen
Dass der Film als reiner Dokumentarfilm angelegt ist, zeigt sich in der Konstruktion: Statt eine reine Werkbiografie oder eine physikalische Erklärung anzustreben, verschränkt er zwei Ebenen miteinander – die persönliche Lebensgeschichte und die abstrakten Ideen aus Hawkings Buch. Die Auswahl der Sprecherinnen aus dem engsten familiären Kreis, ergänzt um Kollegen und Lehrer, deutet darauf hin, dass der Film Hawkings Denken nicht isoliert betrachtet, sondern es aus verschiedenen, teils sehr nahen Perspektiven beleuchtet. Dass Hawking die Kommentierung selbst übernimmt, verleiht dem Film eine ungewöhnliche Doppelrolle: Er ist zugleich Gegenstand und Erzählstimme der eigenen Geschichte, was der Dokumentation eine persönliche, unmittelbare Note gibt, ohne dass die Fakten selbst kommentiert werden müssten.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,2 bei einer eher schmalen Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht breit ausgewerteten Bereich. Seit der Entstehung 1991 sind inzwischen mehr als drei Jahrzehnte vergangen, was den Film innerhalb dokumentarischer Auseinandersetzungen mit Wissenschaft und Biografie zu einem der früheren Beispiele macht, die Person und Werk eines lebenden Wissenschaftlers auf diese Weise miteinander verweben.
Bilder




Besetzung & Stab
- Stephen Hawking als Self
- Isobel Hawking als Self - Stephen Hawking's Mother
- Janet Humphrey als Self - Stephen Hawking's Aunt
- Mary Hawking als Self - Stephen Hawking's Sister
- Basil King als Self - Childhood Friend
- Derek Powney als Self - Oxford Classmate
- Norman Dix
- Robert Berman als Self - Stephen Hawking's Tutor
- Gordon Berry
- Roger Penrose
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Verfügbarkeit
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