Dick Johnson Is Dead (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Kirsten Johnson |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-01-23 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (149 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Dick Johnson ist 86 Jahre alt, und seine Tochter Kirsten stellt sich der Tatsache, dass ihr Vater eines Tages sterben wird. Statt diesen Gedanken zu verdrängen, macht sie ihn zum Ausgangspunkt eines gemeinsamen Projekts: Mit den Mitteln des Films inszeniert sie immer wieder Situationen, in denen ihr Vater stirbt, und ebenso Vorstellungen davon, was danach kommen könnte. Aus dem Familienalltag entsteht so eine Reihe fantasievoller Szenen, in denen Vater und Tochter sich mit dem unausweichlichen Ende auseinandersetzen, mit Humor und Zuneigung statt mit Verdrängung.
Entstehungsgeschichte
Kirsten Johnson führte bei diesem Dokumentarfilm aus dem Jahr 2020 Regie. Vor der Kamera stehen ihr Vater Richard Johnson sowie Kirsten Johnson selbst, außerdem Isla Sierck und Jed Sierck. Der Film versammelt damit im Kern die eigene Familie vor der Kamera.
Hinter den Kulissen
Dass eine Regisseurin ihren eigenen Vater und ihre Familie zu Protagonisten macht, verschiebt die übliche Distanz zwischen Dokumentarfilm und Gegenstand. Die Kombination aus dokumentarischer Beobachtung und offen inszenierten Fantasiesequenzen zeigt, dass es hier nicht um eine nüchterne Bestandsaufnahme geht, sondern um einen persönlichen Umgang mit einem schweren Thema. Die Ankündigung, Tod und das, was danach kommen könnte, spielerisch durchzuspielen, macht deutlich, dass Humor als bewusstes Mittel eingesetzt wird, um sich einer Sache anzunähern, die sich sonst kaum fassen lässt. Dass Vater und Tochter gemeinsam vor der Kamera agieren, macht den Film zu einem doppelten Zeugnis: eines über das Sterben im Allgemeinen und eines über eine ganz bestimmte Beziehung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,1 bei bislang rund 148 abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film in einem soliden Bereich, wenn auch auf einer noch schmalen Bewertungsbasis, die kein endgültiges Bild ergibt. Seit der Veröffentlichung 2020 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an der grundsätzlichen Ausrichtung des Werks als persönlicher Dokumentarfilm etwas ändert. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres sticht die Herangehensweise heraus, weil sie ein universelles Thema wie das Sterben durch eine sehr konkrete, familiäre und formal ungewöhnliche Erzählweise greifbar macht.
Bilder




Besetzung & Stab
- Richard Johnson als Self
- Kirsten Johnson als Self
- Isla Sierck als Self
- Jed Sierck als Self
- Felix Torres als Self
- Viva Torres als Self
- Raymond Damazo als Self
- Michael Hilow als Self
- Michael Melton als Self
- Joanne Reiner Tucker als Self
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Verfügbarkeit
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