Cluny Brown auf Freiersfüßen (1946)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ernst Lubitsch |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Komödie |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1946-06-02 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (106 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Cluny Brown ist eine junge Waise mit einer ungewöhnlichen Vorliebe: Sie repariert leidenschaftlich gern verstopfte Abflüsse, ein Hobby, das in der feinen Gesellschaft für Stirnrunzeln sorgt. Ihr Onkel entscheidet, dass sie besser lernen sollte, was sich gehört, und schickt sie als Hausmädchen in den Haushalt von Sir und Lady Carmel. Zuvor hat sie den polnischen Professor und Widerstandskämpfer Adam Belinski kennengelernt, dem sie nun im neuen Umfeld unverhofft wieder begegnet. Während der Dorfdrogist um ihre Hand anhält, nehmen die Dinge einen anderen Verlauf als geplant. Zwischen Standesdünkel, Missverständnissen und wachsender Zuneigung entwickelt sich eine Geschichte voller Verwicklungen, deren Ausgang hier nicht vorweggenommen wird.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1946 unter der Regie von Ernst Lubitsch. In den Hauptrollen sind Charles Boyer und Jennifer Jones zu sehen, an ihrer Seite spielen Peter Lawford und Helen Walker. Es handelt sich um eine Komödie mit Liebesgeschichte im Zentrum, angesiedelt im England der besseren Gesellschaft.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Liebesfilm und Komödie zeigt sich schon in der Anlage der Handlung: Eine Figur, die durch ihre unpassende Leidenschaft fürs Klempnern aus dem gesellschaftlichen Rahmen fällt, trifft auf einen Intellektuellen mit politischer Vergangenheit, und beide bewegen sich durch ein Milieu, das genau solche Abweichungen von der Norm mit Argwohn betrachtet. Die Konstellation aus Herrschaftshaus, Dienstpersonal und aufgezwungener Heirat liefert den klassischen Nährboden, um gesellschaftliche Konventionen vorzuführen und ihnen die Ernsthaftigkeit zu nehmen. Dass die Geschichte über mehrere Stationen und Wiederbegegnungen führt, deutet auf eine Erzählweise mit bewusst verzögerter Auflösung hin, die auf Situationskomik und Verwechslungen setzt statt auf eine geradlinige Romanze.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht breit diskutierter Titel innerhalb seines Genres beschreiben. Seit seiner Entstehung 1946 sind fast acht Jahrzehnte vergangen, was ihn in eine Zeit einordnet, in der romantische Gesellschaftskomödien mit pointierter Figurenzeichnung eine feste Größe im Kinoprogramm waren. Innerhalb dieses Genresegments steht er für eine Spielart, die gesellschaftliche Etikette mit Leichtigkeit und feinem Humor betrachtet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Charles Boyer als Adam Belinski
- Jennifer Jones als Cluny Brown
- Peter Lawford als Andrew Carmel
- Helen Walker als Betty Cream
- Reginald Gardiner als Hilary Ames
- Reginald Owen als Henry Carmel
- C. Aubrey Smith als Charles "Duff" Graham
- Margaret Bannerman als Alice Carmel
- Sara Allgood als Mrs. Maile
- Ernest Cossart als Syrette
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Verfügbarkeit
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