Citizenfour (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Laura Poitras |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 113 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-10-10 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Einspielergebnis | 3.003.169 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (1.449 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Januar 2013 erhält die Filmemacherin Laura Poitras verschlüsselte E-Mails von einem Unbekannten. Er nennt sich „Citizen Four“ und stellt Beweise für verdeckte Massenüberwachungsprogramme der NSA und anderer Geheimdienste in Aussicht. Im Juni desselben Jahres fliegen Poitras und die Journalisten Glenn Greenwald und Ewen MacAskill nach Hongkong, um den Absender zu treffen. Es ist Edward Snowden. Die Kamera ist in diesen Stunden und Tagen immer dabei. Was der Film festhält, ist damit weniger die Rekonstruktion eines Vorgangs als dessen unmittelbare Aufzeichnung: ein Hotelzimmer, ein Gespräch, Menschen, die wissen, dass sich mit dem, was sie tun, etwas verändert.
Entstehungsgeschichte
Laura Poitras führte bei dem 2014 erschienenen Dokumentarfilm Regie und ist zugleich vor der Kamera zu sehen. Neben ihr treten Edward Snowden, Glenn Greenwald und William Binney auf. Dass die Beteiligten keine Darsteller sind, sondern die Personen, um die es geht, unterscheidet die Besetzung grundlegend von der eines Spielfilms. Eine Altersbeschränkung besteht nicht; die Freigabe liegt bei 0 Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein Dokumentarfilm und konzentriert sich auf NSA, Überwachungsstaat, Whistleblower und Enthüllungsjournalismus, dazu kommt eine biografische Ebene. Die Regisseurin ist Teil der Handlung, in die sie hineingerät — eine Konstellation, in der die Trennung zwischen Beobachterin und Beteiligter nicht mehr aufrechtzuerhalten ist. Der Stoff verlangt Zurückhaltung: Es geht um reale Personen und um Entscheidungen mit realen Folgen, und der Film hält sie in dem Moment fest, in dem sie getroffen werden.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,7 von 10 aus über tausend abgegebenen Stimmen liegt die Bewertung deutlich im zustimmenden Bereich. Für einen Dokumentarfilm ist die Stimmenzahl beachtlich, da das Genre im Vergleich zum Spielfilm meist weniger Rückmeldungen sammelt. Zwölf Jahre nach dem Erscheinungsjahr hat der Gegenstand des Films — staatliche Überwachung — nichts von seiner Gegenwärtigkeit verloren.
Bilder





Besetzung & Stab
- Edward Snowden als Self
- Glenn Greenwald als Self
- Laura Poitras als Self
- William Binney als Self
- Barack Obama als Self
- Jacob Appelbaum als Self
- Julian Assange als Self
- Jeremy Scahill als Self
- Kevin Bankston als Self
- Ewen MacAskill als Self
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Verfügbarkeit
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