All the Beauty and the Bloodshed (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Laura Poitras |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 117 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-11-23 |
| Einspielergebnis | 1.483.975 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (175 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Oktober 2020 wird einer der größten Pharma-Produzenten der USA zu Milliardenstrafen verurteilt – das Ende einer Firmengeschichte, die fast 70 Jahre zurückreicht. Die Dokumentation nähert sich diesem Fall über die Künstlerin Nan Goldin, die über Jahre gegen die Sackler-Familie und die von deren Unternehmen Purdue Pharma mitverantwortete Opioidkrise in den Vereinigten Staaten protestiert hat. Der Film verbindet damit die große Geschichte eines Pharmakonzerns mit der persönlichen Perspektive einer Frau, die zur Gegnerin dieses Konzerns wurde. Wie genau sich ihr Protest entwickelt und wohin er führt, bleibt hier unerzählt.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Laura Poitras, die den Dokumentarfilm 2022 vorlegte. Im Zentrum steht Nan Goldin, begleitet von Marina Berio, Noemi Bonazzi und Harry Cullen.
Hinter den Kulissen
Dass sich ein Dokumentarfilm einer Familiendynastie über den Umweg einer einzelnen Aktivistin nähert, verschiebt den Fokus von der Konzernstruktur hin zur individuellen Erfahrung. Die Kombination aus historischer Aufarbeitung – eine Firmengeschichte über sieben Jahrzehnte – und aktuellem Protest macht deutlich, dass es hier nicht um eine reine Chronik geht, sondern um die Frage, wie ein Einzelschicksal auf ein System reagiert, das Jahrzehnte gebraucht hat, um zur Rechenschaft gezogen zu werden. Das Genre Dokumentarfilm ohne weitere Zusätze deutet darauf hin, dass die Erzählung sich stärker auf Fakten und Zeugenschaft stützt als auf inszenierte Zuspitzung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,1 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein positives, aber noch nicht sehr breites Meinungsbild ab. Seit dem Erscheinungsjahr 2022 sind mittlerweile drei Jahre vergangen, in denen sich das Urteil über den Film noch verfestigen kann. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres reiht sich der Titel in eine Reihe von Arbeiten ein, die aktuelle gesellschaftliche Krisen – hier die Opioidkrise – über persönliche Zugänge greifbar machen, statt sie rein institutionell oder statistisch aufzuarbeiten. Damit positioniert sich der Film an der Schnittstelle von Zeitgeschichte und individueller Auseinandersetzung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Nan Goldin als Self
- Marina Berio als Self
- Noemi Bonazzi als Self
- Harry Cullen als Self
- Megan Kapler als Self
- Annatina Miescher als Self
- Mike Quinn als Self
- Patrick Radden Keefe als Self
- Darryl Pinckney als Self
- Maggie Smith als Self
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Verfügbarkeit
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