After Porn Ends 2 (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bryce Wagoner |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-03-28 |
| Budget | 500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,4 (252 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
After Porn Ends 2 versammelt Stimmen ehemaliger Darstellerinnen der Adult-Industrie und fragt, was nach dem Ausstieg bleibt. Der Film sucht sowohl einige der ältesten noch lebenden Stars dieses Filmgeschäfts als auch jüngst zurückgetretene Personen auf und stellt ihre Erfahrungen nebeneinander. Dabei geht es um gesellschaftliche Stigmata, um Rassismus und Frauenfeindlichkeit, aber auch um die schwindenden beruflichen Möglichkeiten, die viele dieser einst bekannten Gesichter nach ihrer Karriere vorfinden. Manche der Porträtierten sprechen offen und ohne Bedauern über ihre Vergangenheit, für sie war die Zeit im Porno-Business sogar ein Weg zu innerem Frieden. Andere kämpfen sichtlich damit, sich von ihrer früheren Identität zu lösen und einen neuen Platz im Leben zu finden. Der Film stellt diese gegensätzlichen Lebenswege nüchtern nebeneinander, ohne eine der beiden Seiten zu werten.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Bryce Wagoner, der Film erschien 2017 als Dokumentarfilm. Vor der Kamera stehen unter anderem Ginger Lynn Allen, Lisa Ann, Janine Lindemulder und Chasey Lain, die aus ihrem Leben nach der Zeit als Darstellerinnen berichten.
Hinter den Kulissen
Als Dokumentarfilm verzichtet der Titel auf inszenierte Handlung und setzt stattdessen auf die direkten Schilderungen der Porträtierten. Die Gegenüberstellung von älteren und jüngeren Aussteigerinnen macht deutlich, dass sich an den grundsätzlichen Problemen über die Jahre offenbar wenig verändert hat: Stigmatisierung, eingeschränkte berufliche Perspektiven und die Frage nach einem neuen gesellschaftlichen Platz ziehen sich durch alle Generationen. Dass der Film sowohl von Stolz als auch von Verzweiflung erzählt, zeigt eine bewusst uneinheitliche Erzählhaltung, die keine einfache Moral über das Leben nach der Pornoindustrie ziehen will.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 5,4 von 10 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Feld, ohne größere Zustimmung oder Ablehnung erkennen zu lassen. Seit dem Erscheinen sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser verhaltenen Einschätzung viel geändert zu haben scheint. Innerhalb dokumentarischer Auseinandersetzungen mit der Adult-Industrie reiht sich der Titel als Fortführung eines bereits begonnenen Gesprächs über Ausstieg, Stigma und Nachwirkungen ein.
Bilder






Besetzung & Stab
- Ginger Lynn Allen als Self - Former Porn Star
- Lisa Ann als Self - Former Porn Star
- Janine Lindemulder als Self - Former Porn Star
- Chasey Lain als Self - Former Porn Star
- Tabitha Stevens als Self - Former Porn Star
- Georgina Spelvin als Self - Former Porn Star
- Brittany Andrews als Self - Former Porn Star
- Aubrey Gold als Self - Performer
- Herschel Savage als Self - Former Porn Star
- Ariana Marie als Self - Performer
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Verfügbarkeit
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