Stromberg (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Idee | Ralf Husmann, Moritz Netenjakob |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 25 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-10-11 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (139 Stimmen) |
Worum es geht
Bernd Stromberg leitet die Abteilung Schadensregulierung einer Versicherungsgesellschaft, und schon dieser Titel verrät den Ton: Verwaltung, Aktenordner, Bürograu. Unter ihm arbeitet eine Belegschaft, die kaum unterschiedlicher sein könnte – ein Mama-Söhnchen, eine gutmütige, etwas rundliche Kollegin, ein Stimmungsmacher ohne besonderen Geist. Jede dieser Figuren erfüllt ein Klischee, und Stromberg selbst behandelt sie alle mit offener Herablassung. Er gibt gern den kleinen Diktator seines Papierkram-Königreichs, ist dabei aber selbst ein Faulpelz erster Güte. Spektakulär ist an dieser Ausgangslage nichts, und genau das ist der Witz: ein gut gemischtes Ensemble aus Stereotypen, das sich im Büroalltag gegenseitig auf die Nerven geht, ohne dass eine große Handlung nötig wäre.
Entstehungsgeschichte
Die Idee zur Serie stammt von Ralf Husmann und Moritz Netenjakob, die Serie entstand 2004. In den Hauptrollen sind Christoph Maria Herbst, Oliver Wnuk, Bjarne Mädel und Diana Staehly zu sehen. Freigegeben ist die Serie ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Dass die Serie ausschließlich der Komödie zugeordnet wird, passt zur Anlage: Es geht nicht um Fallhöhe oder dramatische Wendungen, sondern um das genaue Beobachten eines Milieus, in dem Hierarchie, Langeweile und Eitelkeit aufeinandertreffen. Die Beschreibung der Figuren als Typen – der Mitläufer, die Gutmütige, der Chef als kleiner Tyrann – zeigt, dass die Serie auf Wiedererkennung setzt statt auf Plot. Ein Ensemble aus so klar gezeichneten Rollen funktioniert vor allem im episodischen Format, in dem sich Situationen im Büroalltag wiederholen und variieren lassen, statt sich zu einer großen Geschichte zu entwickeln.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,7 von 10 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis liegt Stromberg im oberen Bereich für Komödien seines Zuschnitts. Der Abstand zur Gegenwart ist mittlerweile beträchtlich, die Serie wurde 2004 entwickelt, liegt also über zwei Jahrzehnte zurück, was bei einer so eng an Bürostrukturen und Alltagstypen orientierten Komödie durchaus ins Gewicht fallen kann. Innerhalb der Bandbreite deutschsprachiger Büro- und Ensemblekomödien positioniert sich der Titel klar über dem Mittelfeld, ohne dass sich daraus mehr als eine nüchterne Einordnung ableiten ließe.
Bilder






Besetzung & Stab
- Christoph Maria Herbst als Bernd Stromberg
- Oliver Wnuk als Ulf Steinke
- Bjarne Mädel als Berthold "Ernie" Heisterkamp
- Diana Staehly als Tanja Seifert
- Milena Dreißig als Jennifer Schirrmann
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Verfügbarkeit
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