Jackass (2000)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Idee | Jeff Tremaine, Johnny Knoxville, Spike Jonze |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 25 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2000-04-12 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (314 Stimmen) |
Worum es geht
Das Prinzip ist denkbar einfach und zugleich der ganze Reiz: Eine Gruppe von Leuten stellt sich einer Reihe von Stunts, die gefährlich, lächerlich oder beides zugleich sind. Jede Folge dauert eine halbe Stunde und reiht diese Aktionen aneinander, ohne eine durchgehende Geschichte erzählen zu wollen.
Im Mittelpunkt steht also nicht eine Handlung, sondern das Wagnis selbst. Die Mitwirkenden testen aus, wie weit sie gehen können, und nehmen dabei in Kauf, dass Schmerz und Blamage oft näher liegen als Erfolg. Gerade dieser Mix aus Mutprobe und Unfug gibt der Sendung ihren Charakter. Ob ein Stunt gelingt oder gründlich danebengeht, ist für den Unterhaltungswert zweitrangig, denn beides gehört zum Programm.
Entstehungsgeschichte
Die Serie startete im Jahr 2000. Entwickelt wurde sie von Jeff Tremaine, Johnny Knoxville und Spike Jonze. Knoxville ist damit nicht nur einer der Köpfe hinter der Idee, sondern steht auch selbst vor der Kamera, gemeinsam mit Bam Margera, Chris Pontius und Dave England. Das Programm ist erst ab 18 Jahren freigegeben, eine Einstufung, die angesichts der riskanten Aktionen nachvollziehbar erscheint.
Hinter den Kulissen
Als Komödie funktioniert „Jackass“ ohne Drehbuchhandlung im klassischen Sinn. Der Humor entsteht aus der Situation, aus dem Missverhältnis zwischen dem Aufwand eines Stunts und seinem oft kläglichen Ergebnis. Die Kombination aus Gefahr und Albernheit ist dabei das tragende Element: Das Publikum lacht, weil es zugleich ein wenig mitzittert.
Dass einer der Entwickler auch zu den Mitwirkenden gehört, verrät etwas über die Anlage. Die Sendung wirkt weniger wie ein von außen gesteuertes Format als wie ein Projekt, in dem die Beteiligten ihre eigenen Ideen am eigenen Körper ausprobieren. Die Gruppe steht im Vordergrund, nicht eine einzelne Figur. Das kurze Format von einer halben Stunde passt zu einer Sendung, die auf schnelle Pointen und eine rasche Abfolge von Aktionen setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,8 von 10 erzielt die Serie eine ordentliche Wertung, die im dreistelligen Stimmenbereich zustande kommt. Für ein Format, das bewusst auf derben Humor und riskante Einlagen setzt, ist das ein respektables Ergebnis.
Seit dem Start sind 26 Jahre vergangen. Die Serie steht für eine Form der Unterhaltung, in der das Scheitern selbst zur Pointe wird und die Grenze zwischen Mutprobe und Dummheit gezielt ausgelotet wird.
Bilder



Besetzung & Stab
- Johnny Knoxville als Self
- Bam Margera als Self
- Chris Pontius als Self
- Dave England als Self
- Steve-O als Self
- Ehren McGhehey als Self
- Jason 'Wee Man' Acuña als Self
- Ryan Dunn als Self
- Brandon DiCamillo als Self
- Preston Lacy als Self
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Verfügbarkeit
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