Ein Käfig voller Helden (1965)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Idee | Bernard Fein, Albert S. Ruddy |
|---|---|
| Genre | War & Politics, Komödie |
| Laufzeit | 25 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1965-09-17 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (193 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einem deutschen Kriegsgefangenenlager sitzt eine Gruppe alliierter Soldaten unter der Führung von Hogan ein – doch an Flucht denken sie kaum. Ihr eigentliches Ziel ist es, der Kriegsmaschinerie der Nazis so viel Sand ins Getriebe zu streuen wie möglich. Versteckte Tunnel, konfiszierte Vorräte und geheime Radios bilden die Infrastruktur für Sabotage, Aufklärung und Subversion, die von den Gefangenen selbst betrieben wird. Ihr größter Vorteil liegt ausgerechnet bei der Lagerleitung: Der Kommandant Oberst Wilhelm Klink und Feldwebel Hans Schultz erweisen sich als derart unfähig und unbeholfen, dass sie den Plänen der „Helden“ ungewollt in die Hände arbeiten.
Entstehungsgeschichte
Die Serie wurde 1965 nach einer Idee von Bernard Fein und Albert S. Ruddy umgesetzt. Zur Besetzung zählen Bob Crane als Hogan, Werner Klemperer als Oberst Klink, John Banner als Feldwebel Schultz und Robert Clary in einer weiteren zentralen Rolle. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Kriegssetting und Komödie ist die auffälligste Eigenschaft der Serie: Ein Gefangenenlager im Zweiten Weltkrieg wird nicht als Schauplatz von Bedrohung, sondern als Bühne für Situationskomik genutzt. Die Anlage der Geschichte verlagert die Spannung weg vom Überlebenskampf hin zu einem ständigen Kräftemessen zwischen findigen Gefangenen und einer Lagerleitung, die als komisch inkompetent gezeichnet wird. Dass die Gefangenen aktiv Sabotage betreiben, statt nur zu fliehen, macht sie zu Handelnden statt zu reinen Opfern der Situation – eine Verschiebung, die dem Genre „War & Politics“ hier eine spielerische, pointierte Note gibt, ohne dass der historische Rahmen verschwindet.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,5 bei einer Stimmenzahl im niedrigen dreistelligen Bereich zeigt sich ein insgesamt positives, aber zahlenmäßig noch schmales Meinungsbild. Der Abstand zur Gegenwart ist erheblich: Zwischen dem Erscheinungsjahr 1965 und heute liegen Jahrzehnte, in denen sich die Fernsehlandschaft grundlegend verändert hat. Innerhalb der Schnittmenge von Kriegsstoff und Komödie bleibt die Serie ein Beispiel dafür, wie ein ernstes historisches Setting mit humoristischen Mitteln erzählt werden kann.
Bilder



Besetzung & Stab
- Bob Crane als Robert Hogan
- Werner Klemperer als Wilhelm Klink
- John Banner als Hans Schultz
- Robert Clary als Louis LeBeau
- Richard Dawson als Peter Newkirk
- Larry Hovis als Andrew Carter
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Verfügbarkeit
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