Das war der 2. Weltkrieg (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Idee | Jonathan Martin |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, War & Politics |
| Laufzeit | 50 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-09-04 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (281 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am Anfang steht nicht der Krieg selbst, sondern das Chaos, das der Erste Weltkrieg zurücklässt: eine Welt aus politischer und wirtschaftlicher Instabilität, in der Diktatoren wie Hitler oder Mussolini Raum finden, um an Einfluss zu gewinnen. Die Serie zeichnet nach, wie frühe aggressive Schritte dieser Machthaber ohne ernsthafte Gegenreaktion bleiben, weil die übrigen Großmächte zögern oder die Gefahr unterschätzen. Erst als deutsche Truppen in immer mehr Gebiete einfallen, beginnen andere Staaten zu reagieren – zu einem Zeitpunkt, an dem sich der Krieg nicht mehr abwenden lässt. Die Erzählung folgt damit einer Logik des schrittweisen Kontrollverlusts, in der jede versäumte Reaktion die nächste Eskalation begünstigt.
Entstehungsgeschichte
"Das war der 2. Weltkrieg" entstand 2009 unter dem Originaltitel "World War II in Colour" nach einer Idee von Jonathan Martin. Die Dokumentarserie ist ab 12 Jahren freigegeben. Robert Powell tritt als erzählende Stimme auf, während historische Figuren wie Adolf Hitler, Winston Churchill und Franklin D. Roosevelt im Zentrum der Darstellung stehen.
Hinter den Kulissen
Die Einordnung in Dokumentarfilm und die Kategorie War & Politics zeigt, dass die Serie den Zweiten Weltkrieg nicht als reines Ereignisdrama, sondern als politischen Vorgang begreift. Die Besetzung mit Hitler, Churchill und Roosevelt statt fiktiver Figuren macht deutlich, dass die Perspektive bei den Entscheidungsträgern liegt, nicht bei individuellen Kriegsschicksalen. Das Schlagwort "Zweiter Weltkrieg" fasst den thematischen Rahmen knapp zusammen, während der Fokus auf der Vorgeschichte – dem Erbe des Ersten Weltkriegs und dem Versagen früher Gegenmaßnahmen – eine erklärende, analytische Erzählhaltung nahelegt statt einer rein chronologischen Materialschau.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,6 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis lässt sich die Serie als solide, aber nicht breit diskutierte Produktion innerhalb des historischen Dokumentarfilms einordnen. Seit der Veröffentlichung 2009 sind mittlerweile 16 Jahre vergangen, was sie in eine Reihe mit anderen Aufarbeitungen des Zweiten Weltkriegs stellt, die sich stärker auf politische Zusammenhänge als auf einzelne Schlachten konzentrieren. Innerhalb des Genres markiert sie damit einen Ansatz, der Ursachen und Entscheidungsprozesse vor die reine Ereignisabfolge stellt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Robert Powell als Narrator
- Adolf Hitler als Self (archive footage)
- Winston Churchill als Self (archive footage)
- Franklin D. Roosevelt als Self (archive footage)
- Joseph Stalin als Self (archive footage)
- Dwight D. Eisenhower als Self (archive footage)
- Erwin Rommel als Self (archive footage)
- Chester W. Nimitz als Self (archive footage)
- Douglas MacArthur als Self (archive footage)
- Benito Mussolini als Self (archive footage)
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Verfügbarkeit
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