Breeders (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Idee | Simon Blackwell |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 25 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-03-02 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (103 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Paul und Ally sind Eltern zweier Kinder, Luke und Ava, und leben mit allem, was dazugehört: Vollzeitjobs, Hypothek, alternde Eltern und die Erkenntnis, dass Zuneigung zu den eigenen Kindern und der Wunsch, sie zeitweise zu erwürgen, in derselben Person Platz haben. Die ohnehin knapp bemessene Balance gerät ins Wanken, als Allys entfremdeter Vater Michael vor der Tür steht und sich, samt eigenen Ansichten und emotionalem Gepäck, wie ein drittes Kind in den Haushalt schiebt. Zur gleichen Zeit mischen sich Pauls Eltern, Jackie und Jim, mit ihren eigenen, deutlich anderen Vorstellungen von Erziehung ein. Aus diesen Konstellationen entsteht ein Alltag, der weniger von großen Ereignissen als von der Reibung zwischen Generationen und Erwartungen lebt.
Entstehungsgeschichte
Die Serie stammt aus einer Idee von Simon Blackwell und erschien 2020. Zur Besetzung gehören Martin Freeman und Daisy Haggard als Paul und Ally sowie Oscar Kennedy und Zoë Athena in weiteren Rollen. Es handelt sich um eine Komödie.
Hinter den Kulissen
Dass die Serie ausschließlich dem Komödiengenre zugeordnet ist, aber ihr zentrales Thema in einem Widerspruch verortet – bedingungslose Liebe und der Wunsch, die eigenen Kinder loszuwerden –, verweist auf einen Humor, der aus Erschöpfung und Ambivalenz statt aus reiner Situationskomik entsteht. Die Konstruktion mit drei Generationen unter einem Dach, Kindern, Eltern und Großeltern, sorgt dafür, dass Erziehung nicht als abstraktes Thema verhandelt wird, sondern als etwas, das jede Generation anders auslegt und aneinander reibt. Der plötzliche Auftritt von Allys Vater funktioniert dabei als Auslöser, der bestehende Spannungen sichtbar macht, statt sie neu zu erzeugen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,8 bei einer noch überschaubaren Anzahl abgegebener Stimmen bewegt sich die Serie im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2020 sind einige Jahre vergangen, in denen sich an dieser Einschätzung offenbar wenig verändert hat. Innerhalb des Komödiengenres positioniert sich "Breeders" durch seinen Fokus auf die unbequemen, selten offen ausgesprochenen Seiten des Elternseins, statt auf reine Pointenökonomie zu setzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Martin Freeman als Paul Worsley
- Daisy Haggard als Ally Grant
- Oscar Kennedy als Luke Worsley
- Zoë Athena als Ava Worsley
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Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.