Boris (2007)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Idee | Luca Manzi, Carlo Mazzotta |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 30 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2007-04-16 |
| TMDB-Bewertung | 8,6 (253 Stimmen) |
Worum es geht
Auf dem Set der billig produzierten Telenovela „Gli Occhi del Cuore 2“ herrscht das reinste Chaos. Ein junger, idealistischer Regieassistent gerät mitten in den Alltag der italienischen Fernsehproduktion und lernt dort deren zynischste Seite kennen: Pfusch, aufgeblasene Egos und ständige künstlerische Kompromisse bestimmen den Ablauf mehr als jeder Anspruch auf Qualität. Der desillusionierte Regisseur René Ferretti hält das Ganze mit Mühe zusammen, umgeben von mittelmäßigen Schauspielern, berechnenden Produzenten und erschöpften Technikern. Improvisation, billige Tricks und kleine alltägliche Verrätereien halten die Produktion am Laufen. Zwischen missglückten Drehtagen und abstrusen Entscheidungen steht das gesamte Team immer wieder vor der Frage, ob es sich dem System anpasst oder auf seine eigene Weise versucht, wenigstens etwas Anständiges zu schaffen.
Entstehungsgeschichte
Die Serie stammt aus dem Jahr 2007 und geht auf eine Idee von Luca Manzi und Carlo Mazzotta zurück. Zur Besetzung gehören Francesco Pannofino, Alessandro Tiberi, Pietro Sermonti und Carolina Crescentini.
Hinter den Kulissen
Schon die Anlage der Geschichte verrät, worauf es hier hinausläuft: Eine Serie über die Produktion einer Serie erzählt notwendig von Selbstbezüglichkeit, von der Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit im Fernsehgeschäft. Die Schlagwörter Filmgeschäft, Satire und HinterDenKulissen zeigen, dass hier nicht die glänzende Oberfläche des Mediums interessiert, sondern der oft mühsame, improvisierte Betrieb dahinter. Als Gesellschaftssatire verpackt, nutzt die Komödie das Filmset als Miniaturmodell größerer Verhältnisse, in denen Eitelkeit, Opportunismus und Überforderung aufeinandertreffen. Dass die Handlung um ein „Fernsehgerät“ als Motiv kreist, unterstreicht den Blick auf das Medium selbst, nicht nur auf seine Inhalte.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 8,6 bei einer noch vergleichsweise schmalen Stimmenbasis zählt „Boris“ zu den auffällig gut bewerteten Titeln seines Genres, wenngleich sich aus der begrenzten Zahl an Stimmen noch kein endgültiges Bild ergibt. Seit der Erstveröffentlichung 2007 sind mittlerweile fast zwei Jahrzehnte vergangen, ohne dass sich am grundsätzlichen Reiz des Sujets etwas geändert hätte: Satiren über den eigenen Berufsstand bleiben im Komödiengenre eine verlässliche, aber nicht allzu häufig souverän ausgeführte Spielart.
Bilder








Besetzung & Stab
- Francesco Pannofino als René Ferretti
- Alessandro Tiberi als Alessandro
- Pietro Sermonti als Stanis La Rochelle
- Carolina Crescentini als Corinna Negri
- Caterina Guzzanti als Arianna Dell'Arti
- Antonio Catania als Diego Lopez
- Antonino Bruschetta als Duccio Patanè
- Paolo Calabresi als Augusto Biascica
- Alberto Di Stasio als Sergio Vannucci
- Carlo Luca De Ruggieri als Lorenzo
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Verfügbarkeit
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