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Youssef Chahine

Youssef Chahine

Schauspieler · geboren 1926-01-25

Werdegang

Youssef Chahine wurde am 25. Januar 1926 in Alexandria, Ägypten, geboren. Er besuchte zunächst eine Schule von Franziskanerbrüdern, danach das Victoria College bis zum High School Certificate. Nach einem Jahr an der Universität von Alexandria ging er in die USA und verbrachte zwei Jahre am Pasadena Play House, wo er Kurse in Film und dramatischer Kunst belegte. Nach seiner Rückkehr nach Ägypten half ihm der Kameramann Alevise Orfanelli beim Einstieg ins Filmgeschäft. Sein Filmdebüt gab er mit „Baba Amin" (1950); ein Jahr später wurde er mit „Son of the Nile" (1951) erstmals zu den Filmfestspielen von Cannes eingeladen. 1970 erhielt er einen Goldenen Tanit beim Carthage Festival. Mit „Le moineau" (1973) drehte er die erste ägyptisch-algerische Co-Produktion. Für „Alexandria... Why?" (1979), den ersten Teil seiner autobiografischen Trilogie, gewann er einen Silbernen Bären in Berlin; die Trilogie wurde mit „Hadduta Masriya" (1982) und „Alexandria: Again and Forever" (1989) fortgesetzt. 1992 inszenierte er auf Vorschlag von Jacques Lassalle Camus' „Caligula" an der Comédie Française. Im selben Jahr begann er mit der Arbeit an „The Emigrant" (1994), das er schließlich 1994 realisierte. 1997 wurde er mit „Destiny" (1997) erneut außer Konkurrenz nach Cannes eingeladen.

Filmografie bei uns

Im Katalog ist Chahine mit einem einzigen Titel als Schauspieler vertreten: „Tatort… Hauptbahnhof Kairo" aus dem Jahr 1958. Der Film ordnet sich den Genres Krimi, Drama und Thriller zu. Damit liegt dieser Titel 32 Jahre nach seinem Geburtsjahr und deckt keine weitere Zeitspanne ab, da es sich um den einzigen erfassten Titel handelt.

Einordnung

Der einzige bei uns verzeichnete Titel erreicht eine Bewertung von 7,4 von 10, was zugleich dem Durchschnittswert entspricht. Eine breitere Einordnung seines Schaffens lässt sich aus dieser knappen Datenlage nicht ableiten.

Filmografie

Tatort… Hauptbahnhof Kairo
Tatort… Hauptbahnhof Kairo
1958