Walter Hampden
Werdegang
Walter Hampden, eigentlich Walter Hampden Dougherty, wurde am 28. Juni 1879 in Brooklyn geboren und starb am 11. Juni 1955 in Los Angeles. Er absolvierte eine sechsjährige Ausbildung in England und machte sich anschließend am Broadway einen Namen, wo er Rollen wie Hamlet, Henry V. und Cyrano de Bergerac verkörperte. Ab 1925 leitete er das Colonial Theatre am Broadway und trat noch bis in die 1950er Jahre auf der Bühne auf, zuletzt als Danforth in der Uraufführung von Arthur Millers „Hexenjagd". Sein eigentlicher Filmkarrierestart erfolgte erst 1939 mit sechzig Jahren, als er im „Der Glöckner von Notre Dame" eine Nebenrolle übernahm. Danach folgten weitere Charakterrollen in Filmen, während er weiterhin auf der Bühne, im Radio und in frühen Fernsehproduktionen zu sehen war.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwei Filme mit Walter Hampden als Schauspieler verzeichnet, „Der Fall Cicero" von 1952 und „Sabrina" von 1954. Beide Titel liegen nur zwei Jahre auseinander und decken damit einen sehr schmalen Ausschnitt seiner langen Karriere ab. Genretechnisch reicht die Spanne von Thriller und Drama bis zu Komödie und Liebesfilm, was auf ein breites Rollenspektrum in diesen wenigen Jahren hindeutet. Beide Titel sind Kinofilme, Serien sind nicht vertreten.
Einordnung
Beide bei uns geführten Filme erreichen mit 7,5 von 10 dieselbe Bewertung, sodass sich ein einheitliches Bild ohne größere Ausreißer ergibt. Der älteste Titel entstand 73 Jahre nach Hampdens Geburt, der jüngste 75 Jahre danach, beide also in einer späten Phase seines Lebens und seiner Karriere. Die schmale Auswahl von nur zwei Titeln erlaubt keine umfassende Aussage über sein Gesamtwerk, zeigt aber innerhalb dieses kurzen Zeitraums eine konstante Bewertung.