Wallace Ford
Werdegang
Wallace Ford wurde am 11. Februar 1898 als Samuel Jones Grundy in Bolton, Lancashire, England, geboren. Seine Kindheit verbrachte er in einem Heim der Organisation Dr. Barnardo's, später wurde er von einem Farmer in Manitoba, Kanada, adoptiert, wo er schlecht behandelt wurde. Im Alter von etwa elf Jahren lief er von dort weg, verdingte sich mit Gelegenheitsjobs und arbeitete schließlich als Platzanweiser in einem Theater. Nach seiner Entlassung aus der Armee im Anschluss an den Ersten Weltkrieg wurde er Vaudeville-Darsteller in einer festen Theatertruppe, bevor er am Broadway auftrat. Seine Filmkarriere begann, als Metro-Goldwyn-Mayer ihm eine Rolle in „Possessed" (1931) gab. Danach wirkte er in über 200 Filmen mit, darunter 13 unter der Regie von John Ford. Er spielte meist schlagfertige Figuren mit einer rauen, aber freundlichen Ausstrahlung und einer kleinen, aber kräftigen, stämmigen Statur. Wallace Ford starb am 11. Juni 1966 und liegt in einem unmarkierten Grab auf dem Holy Cross Cemetery in Culver City, Kalifornien.
Filmografie bei uns
In unserem Katalog sind zwei Filme mit Wallace Ford als Schauspieler verzeichnet: „The Mummy's Hand" (1940) und „Träumende Lippen" (1965). Die beiden Titel liegen 25 Jahre auseinander und decken damit einen langen Ausschnitt seiner Laufbahn ab, vom 42. bis zum 67. Jahr nach seiner Geburt. Genremäßig zeigt sich eine Mischung aus Drama, Liebesfilm, Horror und Fantasy, was auf eine gewisse Bandbreite seiner Rollen hindeutet. Beide Titel sind Kinofilme, Serien sind nicht vertreten.
Einordnung
Die beiden bei uns gelisteten Filme erhalten Bewertungen von 7,6 und 5,7, im Schnitt 6,7 von 10. Der frühere Titel, „The Mummy's Hand" aus dem Jahr 1940, liegt inzwischen mehr als acht Jahrzehnte zurück, während „Träumende Lippen" aus dem Jahr 1965 den jüngeren und zugleich letzten in unserem Bestand geführten Auftritt darstellt. Angesichts der geringen Zahl von nur zwei Titeln lässt sich aus unseren Daten kein umfassendes Bild seiner Gesamtfilmografie ableiten, sondern lediglich ein kleiner, zeitlich weit gespannter Ausschnitt.