Tom Berenger
Werdegang
Tom Berenger, eigentlich Thomas Michael Moore, wurde am 31. Mai 1949 in Chicago, Illinois, geboren. Bekannt wurde er vor allem durch Rollen in Actionfilmen. Seine erste Hauptrolle hatte er 1976 in „Rush it", 1977 folgte eine vielbeachtete Nebenrolle als Mörder von Diane Keaton in „Auf der Suche nach Mr. Goodbar". Den kommerziellen Durchbruch brachte ihm 1983 „Der große Frust" an der Seite von Glenn Close, Jeff Goldblum, William Hurt und Kevin Kline. 1986 verschaffte ihm die Rolle des Sgt. Barnes im Antikriegsfilm „Platoon" breite Bekanntheit; dafür erhielt er eine Oscarnominierung sowie einen Golden Globe.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind 24 Titel mit Tom Berenger als Schauspieler verzeichnet, überwiegend Kinofilme mit nur einer Serie darunter. Die Titel reichen von 1980 bis 2020, decken also vierzig Jahre ab – vom Kriegsdrama „Die Hunde des Krieges" bis zum Thriller „Hunted - Blutiges Geld". Der erste Titel entstand, als Berenger 31 Jahre alt war, der jüngste, als er bereits 71 war. Das Genrespektrum ist breit: Kriegsfilm, Drama, Action, Krimi, Western, Thriller, Komödie, Historie, Abenteuer, Mystery und Liebesfilm sind vertreten, mit einem Schwerpunkt auf Action- und Kriminalstoffen, etwa der mehrteiligen „Sniper"-Reihe.
Einordnung
Die Bewertungen unserer Nutzer bewegen sich zwischen 5,4 und 8,1 bei einem Schnitt von 6,4. Am besten schneidet „Platoon" mit 8,1 ab, gefolgt von „Training Day" mit 7,7 und „Hatfields & McCoys" mit 7,5. Die späteren Actionfilme der 2000er- und 2010er-Jahre, etwa die „Sniper"-Fortsetzungen, liegen überwiegend im mittleren Bereich zwischen 5,4 und 6,2. Insgesamt zeigt sich über den vierzig Jahre umfassenden Zeitraum eine solide, aber schwankende Bewertungslage mit klaren Ausschlägen nach oben bei den früheren Dramen der 1980er- und frühen 1990er-Jahre.
Filmografie