Ryū Chishū
Werdegang
Ryū Chishū wurde am 13. Mai 1904 in Kumamoto, Japan, geboren und starb am 16. März 1993 in Yokohama. Er war ein japanischer Filmschauspieler und galt als bevorzugter Darsteller des Regisseurs Yasujirō Ozu. Zwischen 1928 und 1992 trat er in mindestens 155 Filmen auf, darunter Ozus „Die Reise nach Tokio" (1953) und Yoshitarō Nomuras „Castle of Sand" (1974). Ab 1969 wurde er einer neuen Generation durch die Rolle eines grantigen, aber gutherzigen buddhistischen Priesters in Yōji Yamadas Tora-san-Filmreihe bekannt, eine Rolle, die er 1984 in einem Cameo in Jūzō Itamis Komödie „The Funeral" parodierte.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind sieben Filme mit Ryū Chishū als Schauspieler verzeichnet, Serien sind nicht darunter. Die Titel stammen aus den Jahren 1949 bis 1985 und decken damit eine Spanne von 36 Jahren ab. Vertreten sind die Genres Drama, Komödie, Familie und Dokumentarfilm. Zu den Titeln zählen „Später Frühling", „Weizenherbst", „Die Reise nach Tokio", „Tokio in der Dämmerung", „Guten Morgen", „Ein Herbstnachmittag" und der Dokumentarfilm „Tokyo-Ga". Der älteste Titel entstand 45 Jahre nach seiner Geburt, der jüngste 81 Jahre danach.
Einordnung
Die sieben Titel bei uns bewegen sich in einem engen, durchweg positiven Bereich zwischen 7,1 und 8,1 von 10, im Schnitt bei 7,8 von 10. Die höchste Bewertung erhält „Die Reise nach Tokio" mit 8,1, die niedrigste „Tokyo-Ga" mit 7,1. Zwischen dem ältesten Titel „Später Frühling" (1949) und dem jüngsten, „Tokyo-Ga" (1985), liegen 36 Jahre, was die Bandbreite seiner im Katalog erfassten Arbeiten mit Ozu und darüber hinaus abbildet.