Ruocheng Ying
Werdegang
Ying Ruocheng wurde am 21. Juni 1929 geboren und starb am 27. Dezember 2003. Er war chinesischer Schauspieler, Regisseur, Theaterautor und von 1986 bis 1990 Vize-Kulturminister. Westlichem Publikum wurde er zunächst durch seine Darstellung von Kublai Khan in der Miniserie „Marco Polo" von 1982 bekannt. Bekannt wurde er zudem für die Rolle des Gefängnisleiters in Bernardo Bertoluccis Film „Der letzte Kaiser" sowie für die Rolle des tibetisch-buddhistischen Lama Norbu in „Little Buddha". Darüber hinaus arbeitete er als Übersetzer, Regisseur und Schauspieler für das Beijing People's Art Theatre, unter anderem in der Rolle des Pockmark Liu in Lao Shes „Teahouse" und als Willy Loman in „Der Tod des Handlungsreisenden" von 1983, das Arthur Miller inszenierte und das Ying selbst übersetzte.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwei Titel mit Ying Ruocheng als Schauspieler verzeichnet, beide Spielfilme aus den Genres Drama und Historie: „Der letzte Kaiser" (1987) und „Little Buddha" (1993). Die beiden Titel liegen sechs Jahre auseinander. Der erste erschien 58 Jahre nach seiner Geburt, der zweite 64 Jahre danach. Serien sind nicht vertreten.
Einordnung
Die beiden Titel sind bei uns mit 7,6 und 6,3 bewertet, im Schnitt 6,9 von 10. „Der letzte Kaiser" schneidet dabei deutlich besser ab als „Little Buddha". Beide Filme liegen bereits mehrere Jahrzehnte zurück, der ältere Titel stammt aus dem Jahr 1987, der jüngere aus 1993 – seither sind keine weiteren Titel von ihm in unserem Bestand hinzugekommen.