Robert Young
Werdegang
Robert George Young, geboren am 22. Februar 1907, war ein US-amerikanischer Fernseh-, Film- und Radioschauspieler. Bekannt wurde er vor allem für seine Hauptrollen als Jim Anderson, der Vater in der Fernsehserie „Vater ist der Beste", und als Arzt in „Marcus Welby, M.D.". Zwischen 1931 und 1952 wirkte er in über 100 Filmen mit. Nach ersten Bühnenauftritten wurde er von Metro-Goldwyn-Mayer unter Vertrag genommen und spielte dort, trotz seines Status als „B-Schauspieler", an der Seite bekannter Schauspielerinnen wie Katharine Hepburn, Norma Shearer oder Hedy Lamarr. Die meisten seiner Rollen entstanden jedoch in schnell produzierten B-Filmen, für die als MGM-Vertragsschauspieler die Annahme praktisch verpflichtend war. 1936 wurde er für zwei Filme an Gaumont British ausgeliehen, darunter eine Regiearbeit von Alfred Hitchcock. Nach Vertragsende bei MGM spielte er in Komödien und Dramen für weitere Studios; ab 1943 übernahm er anspruchsvollere Rollen, wobei seine Darstellung unsympathischer Charaktere von Kritikern beachtet wurde.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind drei Titel mit Robert Young als Schauspieler verzeichnet, alle aus der Zeit zwischen 1936 und 1947, also aus einer Spanne von elf Jahren innerhalb seiner Filmkarriere. Es handelt sich ausschließlich um Filme, keine Serien. Die Genres verteilen sich auf Drama, Krimi, Mystery, Thriller und Liebesfilm, was zu seiner Zeit bei MGM und den Ausleihproduktionen passt. Zu den Titeln zählen „Geheimagent" (1936), „Tödlicher Sturm" (1940) und „Im Kreuzfeuer" (1947). Der erste Titel entstand 29 Jahre nach seiner Geburt, der letzte 40 Jahre danach.
Einordnung
Die drei Titel erreichen bei uns Bewertungen von 7,3, 6,7 und 6,1, im Schnitt 6,7 von 10 – ein insgesamt solides, aber begrenztes Bild seiner umfangreichen Filmografie. Da nur ein kleiner Ausschnitt aus elf Jahren seines langen Schaffens vorliegt, lässt sich aus diesen Zahlen keine Aussage über sein Gesamtwerk oder spätere Fernsehrollen ableiten.