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Philippe Labro

Philippe Labro

Schauspieler · geboren 1936-08-27

Werdegang

Philippe Labro wurde am 27. August 1936 in Frankreich geboren. Er ist Autor, Journalist und Filmregisseur und arbeitete unter anderem für RTL, Paris Match, TF1 und Antenne 2. Für seinen Roman „L'Étudiant étranger" wurde er 1986 mit dem Prix Interallié ausgezeichnet. Mit achtzehn Jahren ging er zum Studium an die Washington and Lee University in Virginia und bereiste anschließend die Vereinigten Staaten. Nach seiner Rückkehr nach Europa wurde er Reporter. Von 1960 bis 1962 diente er während des Algerienkriegs beim Militär, bevor er zum Journalismus zurückkehrte. Während der Berichterstattung über die Ermordung John F. Kennedys für die Zeitung France-Soir traf er in Dallas auf Jack Ruby, kurz bevor dieser Lee Harvey Oswald erschoss, und wurde deshalb später von der Warren-Kommission befragt. Labro schrieb und inszenierte zudem mehrere Filme und war eng mit dem Regisseur Jean-Pierre Melville befreundet, woran er in der Dokumentation „Code Name Melville" (2008) erinnert. Von 1985 bis 2000 leitete er die Programmabteilung von RTL und wurde 1992 Vizepräsident des Senders. Im April 2010 wurde er zum Commandeur der Ehrenlegion ernannt.

Filmografie bei uns

Im Katalog ist Philippe Labro mit einem einzigen Titel vertreten: dem Dokumentarfilm „Nomaden der Lüfte" aus dem Jahr 2001, erschienen 65 Jahre nach seiner Geburt. Weitere Filme oder Serien mit ihm sind nicht verzeichnet, sodass sich aus unserem Bestand kein umfassenderes Bild seiner filmischen Arbeit ergibt, sondern lediglich dieser eine dokumentarische Beitrag.

Einordnung

„Nomaden der Lüfte" erreicht bei uns eine Bewertung von 7,6 von 10 und ist damit der einzige Wertungspunkt in Labros Filmografie auf movietaste.de. Eine Entwicklung über die Zeit lässt sich mangels weiterer Titel nicht nachzeichnen, der einzelne Titel liegt fast 65 Jahre nach seinem Geburtsjahr und markiert damit sowohl den ältesten als auch den neuesten Eintrag in unserem Katalog zu ihm.

Filmografie

Nomaden der Lüfte
Nomaden der Lüfte
2001