Michael Callan
Werdegang
Michael Callan wurde am 22. November 1935 in Philadelphia, Pennsylvania, geboren, eigentlich unter dem Namen Martin Harris Calinieff. Nach Gesangs- und Tanzunterricht in seiner Jugend startete er als Mickey Calin am Broadway, unter anderem in „The Boy Friend" (1954), „Catch a Star" (1955) und „West Side Story" (1957). Bei einer Vorstellung wurde er von der Columbia-Talentscoutin Joyce Selznick entdeckt, die ihm einen Sieben-Jahres-Vertrag bei Columbia Pictures verschaffte. Sein Filmdebüt gab er 1959 in dem Western „Sie kamen nach Cordura" neben Gary Cooper und Rita Hayworth. Die Rolle des Riff aus der Broadway-Fassung von „West Side Story" konnte er wegen seines Vertrags nicht in der Verfilmung übernehmen, dafür tanzte er 1961 in „April entdeckt Hawaii". Weitere Rollen folgten in „Die Sieger" (1963), „Cat Ballou – Hängen sollst du in Wyoming" (1965), „Der Todesritt der glorreichen 7" (1972) und „Unzertrennlich" (2003). Daneben trat er in Fernsehserien wie „Quincy", „Knight Rider" und „Mord ist ihr Hobby" auf.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind drei Spielfilme mit Michael Callan als Schauspieler verzeichnet, keine Serien. Die Titel stammen aus den Jahren 1961 bis 1972, decken also eine Spanne von elf Jahren ab. Genrelich reicht das Spektrum von Abenteuer und Science Fiction über Western bis zu Komödie, Action und Drama – „Die geheimnisvolle Insel" (1961), „Cat Ballou – Hängen sollst du in Wyoming" (1965) und „Der Todesritt der glorreichen Sieben" (1972).
Einordnung
Der älteste bei uns geführte Titel entstand 26 Jahre nach Callans Geburtsjahr, der jüngste 37 Jahre danach. Die drei Filme sind mit 6,6, 6,4 und 5,7 von 10 bewertet, im Schnitt ergibt sich ein Wert von 6,2 von 10. Die Bewertungen liegen damit relativ nah beieinander im mittleren Bereich, ohne größere Ausreißer nach oben oder unten.