Michèle Laroque
Werdegang
Michèle Laroque wurde am 15. Juni 1960 in Nizza geboren. Ihre Mutter war eine rumänische Tänzerin und Violinistin, ihr Vater ein französischer Immobilienentwickler. Sie studierte Wirtschaft und Englisch an der Universität Nizza und verbrachte Zeit in den USA in Austin, Texas, wo sie einen Abschluss in Wirtschaft erwarb. 1979 erlitt sie einen schweren Autounfall, der eine mehrjährige Genesungszeit mit zahlreichen Operationen nach sich zog. In dieser Zeit entschied sie sich, Schauspielerin zu werden. Nach ihrer Erholung nahm sie Unterricht bei Julien Bertheau am Konservatorium von Antibes und ging mit 25 Jahren nach Paris, wo sie 1985 ihre erste Theaterrolle spielte. Es folgten mehrere Jahre Theaterarbeit, unter anderem am Théâtre des Variétés. Für ihre Rollen in „La Crise" (1992) und „Pédale Douce" (1996) wurde sie für den César als beste Schauspielerin nominiert.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwölf Titel mit Michèle Laroque als Schauspielerin verzeichnet, ausschließlich Filme, keine Serien. Die Zeitspanne reicht von 1996 bis 2025, umfasst also 29 Jahre. Der erste Titel erschien 36 Jahre nach ihrer Geburt, der jüngste im Alter von 65 Jahren. Die Filme verteilen sich auf fünf Genres, wobei Komödien deutlich überwiegen, ergänzt durch Drama-, Musik-, Fantasy- und Familienfilme. Darunter finden sich Titel wie „Mein Leben in Rosarot", „Tenor", „Joyeuse retraite!" und dessen Fortsetzung sowie „Das Gespenst von Canterville".
Einordnung
Die Bewertungen der zwölf Titel liegen zwischen 5,2 und 7,0, im Schnitt bei 5,9. Es zeigt sich eine recht gleichmäßige, im mittleren Bereich angesiedelte Bewertungslage ohne große Ausschläge. Der höchste Wert entfällt auf den Film „Tenor" aus dem Jahr 2022, der niedrigste auf „Hilfe, die Kinder sind zurück!" von 2021. Zwischen dem ältesten und dem neuesten Titel liegen fast drei Jahrzehnte, in denen die Bewertungen insgesamt stabil im Mittelfeld verbleiben.
Filmografie