Martin Kove
Werdegang
Martin Kove wurde am 6. März 1946 in New York City geboren und wuchs in Brooklyn auf. Seine Schauspielkarriere begann 1971 mit einer kleinen, im Abspann nicht genannten Rolle in Alan Arkins Filmkomödie „Kleine Mörder". Bis Mitte der 1970er Jahre blieb er auf kleinere Rollen beschränkt, bevor er im B-Movie „Frankensteins Todesrennen" an der Seite von Sylvester Stallone und David Carradine eine größere Nebenrolle übernahm. Danach folgten zahlreiche Gastauftritte in Fernsehserien, vor allem in Kriminalserien, unter anderem als Detective Victor Isbecki in „Cagney & Lacey" über mehrere Staffeln hinweg. 1984 spielte er den Karatelehrer John Kreese in „Karate Kid", eine Figur, die er in zwei Fortsetzungen sowie später in der Serie „Cobra Kai" wieder aufnahm und durch die er beim deutschsprachigen Publikum bekannt wurde. 1985 war er zudem in „Rambo II – Der Auftrag" zu sehen. In den 1990er Jahren folgten weitere Gastrollen in erfolgreichen Serien, während seine Kinorollen zunehmend im B-Movie- und später im Direct-to-Video-Bereich angesiedelt waren.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwei Spielfilme mit Martin Kove als Schauspieler verzeichnet, keine Serien. Die Titel „Crocodile 2: Death Roll" und „VFW: Veterans of Foreign Wars" stammen aus den Jahren 2002 und 2019 und decken damit eine Zeitspanne von 17 Jahren ab. Die vertretenen Genres sind Horror, Action, Krimi und Thriller, was zu den späteren, genrelastigen Rollen seiner Karriere passt.
Einordnung
Der erste der beiden Titel entstand 56 Jahre nach seiner Geburt, der zweite 73 Jahre danach. Unsere Bewertungen liegen bei 5,1 und 5,8 Punkten, im Schnitt bei 5,4 von 10. Die geringe Anzahl von nur zwei Titeln erlaubt keine breitere Einschätzung seines Gesamtschaffens, sondern spiegelt lediglich einen kleinen, späten Ausschnitt seiner Filmografie wider.