Karin Dor
Werdegang
Karin Dor wurde am 22. Februar 1938 in Wiesbaden als Kätherose Derr geboren. In den 1960er-Jahren wurde sie durch Rollen als Heldinnen in Filmen von Edgar Wallace und Karl May bekannt. Sie spielte die Hauptrolle im James-Bond-Film „Man lebt nur dreimal" sowie in Alfred Hitchcocks Film „Topas". Von 1954 bis 1968 war sie mit Harald Reinl verheiratet, aus dieser Ehe ging ein Kind hervor. Von 1988 bis zu dessen Tod 2007 war sie mit dem US-amerikanischen Stuntregisseur George Robotham verheiratet, das Paar lebte in Los Angeles und München. 2008 kehrte sie in München in „Man lebt nur dreimal" auf die Bühne zurück. Karin Dor starb am 6. November 2017 in München.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind drei Filme mit Karin Dor als Schauspielerin verzeichnet, alle aus den 1960er-Jahren: „Der Schatz im Silbersee" (1962), „Winnetou 2. Teil" (1964) und „Topas" (1969). Die Titel decken eine Spanne von sieben Jahren ab, beginnend 24 Jahre nach ihrer Geburt bis 31 Jahre danach. Die Genres reichen von Western und Abenteuer über Drama bis Thriller, was ihre Rollen in Karl-May-Verfilmungen ebenso widerspiegelt wie ihre Beteiligung an Hitchcocks „Topas". Serien sind bei uns nicht Teil ihrer Filmografie, es handelt sich ausschließlich um Kinofilme.
Einordnung
Die drei bei uns geführten Filme erreichen Bewertungen von 6,0 bis 7,1 bei einem Schnitt von 6,6 von 10. Am besten schneidet „Der Schatz im Silbersee" von 1962 mit 7,1 ab, am niedrigsten liegt der Wert bei „Topas" von 1969 mit 6,0. Die drei Titel liegen zeitlich eng beieinander und bilden zusammen ein sieben Jahre umfassendes Werk innerhalb der 1960er-Jahre ab.