Jay Chou
Werdegang
Jay Chou, geboren am 18. Januar 1979 in Taiwan, ist Musiker, Singer-Songwriter, Musik- und Filmproduzent, Schauspieler und Regisseur. Entdeckt wurde er 1998 bei einem Talentwettbewerb, bei dem er sein Klavierspiel und sein Songwriting zeigte. In den folgenden Jahren komponierte er zunächst für andere Mandarin-Sänger, bevor er als eigenständiger Künstler bekannt wurde. Trotz klassischer Musikausbildung verbindet er in seinen Songs chinesische und westliche Stilrichtungen wie R&B, Rock und Pop und greift dabei Themen wie häusliche Gewalt, Krieg und Urbanisierung auf. Sein Schauspieldebüt gab er 2005 in „Initial D“, wofür er sowohl bei den Hong Kong Film Awards als auch bei den Golden Horse Awards als Bester Nachwuchsschauspieler ausgezeichnet wurde. Für seine Rolle in „Der Fluch der goldenen Blume“ (2006) erhielt er eine Nominierung als Bester Nebendarsteller bei den Hong Kong Film Awards. Zudem produzierte er den Titelsong für den Film „Ocean Heaven“ mit Jet Li. Inzwischen ist Chou auch als Regisseur tätig und leitet sein eigenes Plattenlabel JVR Music.
Filmografie bei uns
Im Katalog ist Jay Chou als Schauspieler mit sechs Filmen vertreten, Serien finden sich nicht darunter. Die Titel erschienen zwischen 2005 und 2012, also innerhalb von sieben Jahren, was einem Zeitraum von 26 bis 33 Jahren nach seiner Geburt entspricht. Die Filmografie deckt ein breites Genrespektrum ab: Fantasy, Drama, Thriller, Action, Krimi, Mystery, Abenteuer und Komödie sind vertreten, was auf ein vielseitiges schauspielerisches Wirken zwischen Actionkino und dramatischeren Stoffen hindeutet. Zu den Titeln zählen „Initial D“ (2005), „Der Fluch der goldenen Blume“ (2006), „不能說的秘密“ (2007), „Shaolin Basketball Hero“ (2008), „The Green Hornet“ (2011) und „The Viral Factor“ (2012).
Einordnung
Die sechs Filme werden bei uns mit Werten zwischen 5,6 und 7,5 bewertet, im Schnitt liegt Jay Chou damit bei 6,4 von 10. Am besten bewertet ist mit 7,5 sein früher Titel aus dem Jahr 2007, während die niedrigsten Werte bei den späteren Produktionen liegen. Insgesamt zeigt die Bewertungsspanne ein solides, aber nicht durchgehend gleichmäßiges Bild über die gut fünf Jahre umfassende Katalogzeitspanne seiner Filme.