James Olson
Werdegang
James R. Olson wurde am 8. Oktober 1930 in Evanston, Illinois, geboren und starb am 17. April 2022 in Malibu, Kalifornien. Er studierte zunächst an der Northwestern University mit Hilfe eines vierjährigen Schauspielstipendiums, bevor ihn der Hollywood-Produzent Samuel Goldwyn für das Theater in New York entdeckte. 1956 besetzte Goldwyn ihn in einer tragenden Rolle in der Abenteuerproduktion Haie greifen an neben Victor Mature und Karen Steele – Olsons Filmdebüt. In seiner über dreißigjährigen Karriere spielte Olson in mehr als 90 Rollen in Theater, Fernsehen und Film. 1968 gab ihm Paul Newman in Die Liebe eines Sommers die männliche Hauptrolle an der Seite von Joanne Woodward, ansonsten wurde er meist in Nebenrollen besetzt, etwa 1971 als Dr. Mark Hall in Andromeda unter der Regie von Robert Wise, in Amityville II – Der Besessene sowie 1985 als General Franklin Kirby in Das Phantom-Kommando neben Arnold Schwarzenegger. Seinen letzten Gaststar-Auftritt hatte er 1990 in der Serie Mord ist ihr Hobby.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwei Kinofilme mit James Olson verzeichnet, keine Serien. Sie stammen aus den Jahren 1971 und 1982, decken also elf Jahre seines Schaffens ab: Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All, ein Science-Fiction-Thriller, sowie Amityville II – Der Besessene, ein Horrorfilm mit Drama-Anteilen. Die beiden Titel liegen 41 beziehungsweise 52 Jahre nach seinem Geburtsjahr und spiegeln damit einen mittleren Abschnitt seiner langen Laufbahn wider.
Einordnung
Die beiden bei uns geführten Titel erhalten Bewertungen von 7,1 und 5,7, im Schnitt 6,4 von 10. Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All schneidet damit deutlich besser ab als Amityville II – Der Besessene. Mit nur zwei Titeln im Katalog lässt sich aus den Zahlen kein umfassendes Bild seiner Karriere zeichnen, sie decken lediglich einen Ausschnitt aus den frühen 1970er- bis frühen 1980er-Jahren ab.