Gale Sondergaard
Werdegang
Gale Sondergaard wurde am 15. Februar 1899 geboren und starb am 14. August 1985. Sie begann ihre Laufbahn am Theater und wechselte 1936 zum Film. Für ihr Filmdebüt in „Anthony Adverse“ erhielt sie den Oscar als Beste Nebendarstellerin – als erste Preisträgerin in dieser Kategorie überhaupt. In den folgenden Jahren übernahm sie Nebenrollen in Filmen wie „Die Katze und der Kanarienvogel“, „Das Zeichen des Zorro“ und „Der Brief“. Für „Anna und der König von Siam“ wurde sie 1946 erneut für den Oscar nominiert, doch danach wurden ihre Auftritte seltener. Sie war mit dem Regisseur Herbert Biberman verheiratet, der Anfang der 1950er Jahre im Zuge der „Hollywood Ten“ des Kommunismus beschuldigt wurde. Ihre Filmkarriere wurde dadurch weitgehend beendet. Das Paar zog nach New York City, wo Sondergaard am Theater arbeitete und erst ab Ende der 1960er Jahre wieder gelegentlich vor der Kamera stand. Später kehrte sie nach Los Angeles zurück, wo sie an einer zerebrovaskulären Thrombose starb.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind drei Titel mit Gale Sondergaard als Schauspielerin verzeichnet, ausschließlich Filme, keine Serien. Sie stammen aus den Jahren 1937 bis 1943, einer Zeitspanne von sechs Jahren, die 38 bis 44 Jahre nach ihrer Geburt liegt. Die Titel sind „Das Leben des Emile Zola“, „Im Zeichen des Zorro“ und „Das Spinnennest“. Die Genrepalette reicht von Drama und Historie über Abenteuer und Action bis zu Mystery, Krimi und Thriller sowie Liebesfilm, was auf eine breite Einsetzbarkeit in unterschiedlichen Stoffen dieser Jahre hindeutet.
Einordnung
Die drei Titel bei uns sind mit 7,2, 7,0 und 6,7 von 10 bewertet, im Schnitt 7,0. Die Bewertungen liegen damit in einem einheitlich soliden Bereich ohne größere Ausschläge. Zeitlich decken sie nur einen kleinen Ausschnitt ihrer Laufbahn ab, konzentriert auf die späten 1930er und frühen 1940er Jahre.