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Frank Giering

Frank Giering

Schauspieler · geboren 1971-11-23

Werdegang

Frank Giering wurde am 23. November 1971 in Magdeburg geboren und wuchs dort auf. Erste Bühnenerfahrung sammelte er als Statist am damaligen Maxim-Gorki-Theater Magdeburg. Er begann eine Ausbildung an der Westfälischen Schauspielschule Bochum, wechselte danach an die Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg, brach die Ausbildung aber ab, da er sich mit den dortigen Methoden nicht zurechtfand. Vor der Kamera fand er hingegen seinen eigenen Zugang zur Schauspielerei, geprägt von Reduktion und einem Ausdruck über Blicke und minimale Gestik. Mit dieser Herangehensweise weckte er die Aufmerksamkeit des österreichischen Regisseurs Michael Haneke, der ihn für zwei Produktionen besetzte, darunter die Kafka-Verfilmung „Das Schloss" (1997) und „Funny Games" (1997), in dem er als sadistischer Mörder bekannt wurde. 1999 folgte mit „Absolute Giganten" von Sebastian Schipper eine weitere prägende Rolle. Frank Giering starb am 23. Juni 2010 an den Folgen eines multiplen Organversagens infolge einer akuten Gallenkolik und wurde in Magdeburg beigesetzt.

Filmografie bei uns

Im Katalog sind zwei Titel mit Frank Giering als Schauspieler verzeichnet, „Funny Games" (1997) und „Absolute Giganten" (1999). Beide Filme erschienen innerhalb von nur zwei Jahren, 26 beziehungsweise 28 Jahre nach seiner Geburt. Genrelich decken die beiden Titel eine Spanne von Drama, Horror, Thriller und Komödie ab, es handelt sich ausschließlich um Kinofilme, keine Serien.

Einordnung

Die beiden gelisteten Titel erhalten bei uns Bewertungen von 7,3 und 7,6, im Schnitt also 7,4 von 10. Beide Werte liegen nah beieinander und deuten auf eine insgesamt positive Aufnahme dieser zwei Produktionen hin. Der Katalog deckt mit den Jahren 1997 bis 1999 nur einen kurzen, aber dicht beieinanderliegenden Ausschnitt seines Schaffens ab.

Filmografie

Funny Games
Funny Games
1997
Absolute Giganten
Absolute Giganten
1999