Eleonora Giorgi
Werdegang
Eleonora Giorgi wurde am 21. Oktober 1953 in Rom geboren, ihr Vater war italienisch-englischer, ihre Mutter italienisch-ungarischer Abstammung. Ihr Filmdebüt gab sie in einer Nebenrolle in Paolo Cavaras Horrorfilm „Der schwarze Bauch der Tarantel“ (1970). Danach wirkte sie in fast fünfzig Filmen mit, meist in Hauptrollen, darunter „Geschichte einer Nonne“ (1973) im Alter von achtzehn Jahren sowie mehrere erotische Komödien in den 1970er-Jahren. In den frühen 1980er-Jahren spielte sie in dramatischen Werken wie „Venedig vergessen“, „Inferno“, „Nudo di donna“ und „Besessenheit“, wandte sich danach aber wieder der Komödie zu, unter anderem an der Seite von Adriano Celentano. Für ihre Rolle in Carlo Verdones „Borotalco“ (1982) wurde sie mit dem Nastro d'Argento und dem David di Donatello als Beste Schauspielerin ausgezeichnet. 2003 schrieb und inszenierte sie mit „Uomini & donne, amori & bugie“ ihren ersten eigenen Film.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind vier Spielfilme von Eleonora Giorgi verzeichnet, alle aus dem Zeitraum 1979 bis 1982, also aus einer Schaffensphase drei Jahre nach ihrem eigentlichen Debüt im Alter von 26 Jahren. Die Genres reichen von Komödie und Liebesfilm über Horror und Thriller bis hin zu Fantasy, was die Bandbreite ihrer damaligen Rollenwahl zwischen leichter Unterhaltung und ernsteren Genrestoffen widerspiegelt. Serien sind nicht Teil ihrer bei uns gelisteten Arbeiten, es handelt sich ausschließlich um Filme.
Einordnung
Die vier Titel bewegen sich in unseren Bewertungen zwischen 5,9 und 6,8 von 10, im Schnitt bei 6,4 von 10. Am besten schneidet „Borotalco“ (1982) mit 6,8 von 10 ab, am schwächsten „Meine Frau ist eine Hexe“ (1980) mit 5,9 von 10. Der älteste bei uns geführte Titel, „Hände wie Samt“, liegt 26 Jahre nach ihrer Geburt, der jüngste, „Borotalco“, 29 Jahre danach – die gesamte Katalogspanne umfasst somit lediglich drei Jahre innerhalb ihrer langen Karriere.