Eduard Nasarow
Werdegang
Eduard Nasarow wurde am 23. November 1941 in Moskau geboren, in einem Bombenschutzraum während der Schlacht um Moskau. Seine Eltern waren Ingenieure, seine Vorfahren stammten aus der Region Brjansk und hatten bäuerliche Wurzeln. Schon in der Kindheit widmete er sich der Malerei, während der 9. Klasse besuchte er eine Kunstschule, wo er Juri Norstein kennenlernte, mit dem ihn später eine enge Freundschaft verband. Nach drei Jahren in der sowjetischen Armee begann er ein Studium am Stroganow-Institut und arbeitete zugleich ab 1959 als Autodidakt bei Sojusmultfilm, da er die regulären Animationskurse verpasst hatte. Dort war er unter anderem als Zeichner und Assistent tätig, unter anderem unter Mikhail Zechanowski und Fjodor Chitruk, für dessen sowjetische Winnie-Puuh-Adaption er die Figur gestaltete. Ab 1973 führte er auch selbst Regie bei eigenen Kurzfilmen, häufig zugleich als künstlerischer Leiter, Drehbuchautor und Synchronsprecher. Später lehrte er, illustrierte Bücher, drehte Werbefilme und moderierte Fernsehsendungen über Animation. Er wirkte an Festivals und Institutionen mit, gründete die Animationsschule SHAR mit und war ab 2007 künstlerischer Leiter des Pilot Studios. Nasarow litt viele Jahre an Diabetes und musste sich einer Operation unterziehen, bei der er ein Bein verlor. Er starb am 11. September 2016 in Moskau.
Filmografie bei uns
Im Katalog ist Eduard Nasarow als Schauspieler mit einem einzigen Titel vertreten: „Жил-был пёс" aus dem Jahr 1982, ein Werk aus den Bereichen Komödie, Animation und Familie. Der Titel liegt 41 Jahre nach seinem Geburtsjahr. Weitere Filme oder Serien mit ihm sind bei uns nicht gelistet, entsprechend lässt sich aus den vorhandenen Daten keine Entwicklung über die Zeit ablesen.
Einordnung
Der einzige verzeichnete Titel erhält bei uns eine Bewertung von 8,0 von 10, was einen entsprechend hohen Durchschnittswert ergibt, da kein weiterer Titel diesen Wert relativiert. Angesichts der geringen Anzahl von nur einem Titel lässt sich aus den Katalogdaten keine breitere Einordnung der Filmografie vornehmen.