Charlotte Lewis
Werdegang
Charlotte Lewis, geboren am 7. August 1967, ist eine britische Schauspielerin. Ihr Schauspieldebüt gab sie bereits als Kind in einer kleinen Rolle der Fernsehserie Grange Hill. Als 17-Jährige gelang ihr mit der Rolle der María-Dolores de la Jenya de la Calde in Roman Polańskis Piraten ein Achtungserfolg, diese Rolle verdankte sie einer Freundin, die zugleich Polańskis damalige Lebensgefährtin war. Der Film ebnete ihr den Weg nach Hollywood, noch im selben Jahr entstand der Abenteuerfilm Auf der Suche nach dem goldenen Kind mit Eddie Murphy. Spätere Filme waren unter anderem Tripwire, Storyville, Men of War und Hey DJ. Nach ihren ersten Filmen zog sich Lewis zeitweise ins Privatleben zurück, um sich um ihre Mutter zu kümmern. Ab 1995 legte sie eine mehrjährige Pause ohne Filmarbeit ein, ehe sie wieder vor der Kamera stand, ohne an ihre frühen Erfolge anzuknüpfen.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwei Spielfilme mit Charlotte Lewis vertreten: Auf der Suche nach dem goldenen Kind aus dem Jahr 1986 und Men of War aus dem Jahr 1994. Die beiden Titel liegen acht Jahre auseinander und decken damit einen Ausschnitt aus dem ersten Jahrzehnt ihrer Karriere ab. Der erste Titel entstand, als sie 19 war, der zweite 27 Jahre nach ihrer Geburt. Genres wie Action, Abenteuer, Komödie sowie Kriegsfilm, Drama und Thriller sind vertreten, reine Fernsehserien fehlen in unserer Sammlung.
Einordnung
Beide bei uns verzeichneten Filme bewegen sich in einem mittleren Bewertungsbereich: Auf der Suche nach dem goldenen Kind erreicht 5,9 von 10, Men of War 5,2 von 10, im Schnitt ergibt das 5,6 von 10. Zwischen dem älteren und dem jüngeren Titel liegen acht Jahre, seit dem jüngsten Titel sind inzwischen mehrere Jahrzehnte vergangen. Die Zahlenlage lässt keine weitergehende Einordnung ihrer gesamten Karriere zu, sie beschränkt sich auf die beiden hier gelisteten Produktionen.