Bud Spencer
Werdegang
Carlo Pedersoli, geboren am 31. Oktober 1929, war ein italienischer Film- und Fernsehschauspieler, der unter dem Künstlernamen Bud Spencer bekannt wurde. Neben seiner Schauspielkarriere war er unter anderem als Stuntman, Jurist, Politiker der Forza Italia, Sänger, Komponist, Drehbuchautor und Unternehmer tätig und gründete die Fluglinie Mistral Air. Vor seiner Filmkarriere war er als Schwimmer und Wasserballspieler aktiv: Er schwamm als erster Italiener die 100 Meter Freistil unter einer Minute, gewann zehn Jahre in Folge italienische Schwimmmeisterschaften in verschiedenen Disziplinen, war Mitglied der italienischen Wasserballnationalmannschaft und nahm 1952 in Helsinki sowie 1956 in Melbourne an Olympischen Spielen teil. Bekanntheit erlangte er vor allem an der Seite von Terence Hill als Teil eines Komikerduos in Abenteuer- und Western-Komödien mit aufwändig inszenierten Prügelszenen, daneben auch in ernsteren Italowestern. Häufig spielte er den dickköpfigen, phlegmatischen, aber gutherzigen Charakter, der seine Gegner „schlagkräftig“ außer Gefecht setzte.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind 24 Filme von Bud Spencer verzeichnet, Serien sind nicht darunter. Die Titel stammen aus den Jahren 1967 bis 1984, decken also einen Zeitraum von 17 Jahren ab. Der erste Titel entstand 38 Jahre nach seiner Geburt, der letzte 55 Jahre danach. Genremäßig überwiegen Action, Komödie, Western und Abenteuer, ergänzt durch Krimi, Drama, Thriller und einen Science-Fiction-Titel. Die Bandbreite reicht von klassischen Westernkomödien bis zu Krokodil- und Ganovenstoffen, was die thematische Vielseitigkeit innerhalb des Genres widerspiegelt.
Einordnung
Die Bewertungen der 24 Titel liegen zwischen 6,1 und 7,6 von 10, im Schnitt bei 6,7 von 10. Die Werte fallen damit insgesamt solide und recht einheitlich aus, ohne größere Ausreißer nach oben oder unten. Der am besten bewertete Titel erreicht 7,6, der am schwächsten bewertete 6,1. Zwischen dem ältesten Titel aus dem Jahr 1967 und dem jüngsten aus dem Jahr 1984 liegen 17 Jahre, in denen sich die Bewertungen innerhalb einer vergleichsweise engen Spanne bewegen.
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