Brian De Palma
Werdegang
Brian Russell De Palma wurde am 11. September 1940 geboren, seine Familie hat italienische Wurzeln. Er wuchs in Philadelphia und New Hampshire auf und begann an der Columbia-Universität ein Physikstudium, wandte sich dort aber durch die Mitarbeit in einer Studententheatergruppe dem Film zu. Er brach das Studium ab und wechselte an das Sarah Lawrence College, das einen Schwerpunkt in darstellender Kunst hatte. Ein Stipendium erhielt er für den Kurzfilm „Wotan's Wake" (1962), sein erster Spielfilm „The Wedding Party" entstand Mitte der 1960er Jahre, wurde aber erst 1969 veröffentlicht. In seinem weiteren Schaffen beschäftigte er sich mit Spannung, Mord, Besessenheit und psychischen Störungen, wiederkehrende Motive waren Voyeurismus, Überwachung, Doppelgänger und multiple Persönlichkeiten. Bekannt wurde er zudem für den ausgiebigen Einsatz der Steadicam und für die konsequente Nutzung des Split Screen. Erste große Erfolge feierte er 1976 mit „Carrie – Des Satans jüngste Tochter", später mit „Scarface", „The Untouchables" und „Mission: Impossible". Für „Redacted" erhielt er 2007 in Venedig den Silbernen Löwen für die beste Regie. 2012 stellte er „Passion" fertig.
Filmografie bei uns
In unserem Katalog ist Brian De Palma mit einem einzigen Titel vertreten, dem Dokumentarfilm „Brian De Palma" aus dem Jahr 2016, in dem er als Person im Mittelpunkt steht. Dieser Titel liegt 76 Jahre nach seinem Geburtsjahr. Eine Zeitspanne innerhalb der Filmografie ergibt sich bei nur einem Titel nicht.
Einordnung
Der einzige bei uns geführte Titel, der Dokumentarfilm über Brian De Palma aus dem Jahr 2016, erreicht bei uns eine Bewertung von 7,0 von 10. Mit nur einem verzeichneten Titel lässt sich aus unseren Daten keine breitere Einschätzung seines Gesamtwerks ableiten, der Katalog bildet hier lediglich diesen einen Film ab.