Andy Bichlbaum
Werdegang
Andy Bichlbaum ist ein Pseudonym von Jacques Servin und tritt unter diesem Namen als eines der führenden Mitglieder der Aktivistengruppe The Yes Men in Erscheinung, die für Aktionen der sogenannten „Identity Correction" bekannt ist. Unter dem Namen Ray Thomas gehörte er zudem zu den Mitbegründern der Organisation RTMark. Servin arbeitete früher bei der Firma Maxis und wurde entlassen, nachdem bekannt wurde, dass er heimlich Code in das Spiel SimCopter eingebaut hatte, der an bestimmten Tagen küssende männliche Spielfiguren erscheinen ließ. Die daraufhin folgende mediale Aufmerksamkeit, die ihn eigenen Angaben zufolge überraschte, brachte ihn dazu, RTMark zu gründen, ein Forum für ähnliche Aktionen mit dem Ziel, auf wenig beachtete Themen aufmerksam zu machen. Daneben veröffentlichte er zwei Bände mit Kurzgeschichten und lehrt als Assistant Professor im Bereich Communication, Design, and Technology an der Parsons School in New York.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwei Titel mit Andy Bichlbaum als Schauspieler verzeichnet, beide dokumentieren die Arbeit von The Yes Men: „The Yes Men" aus dem Jahr 2003 und „Die Yes-Men regeln die Welt" aus dem Jahr 2009. Beide Titel sind Kinofilme, keine Serien, und ordnen sich genremäßig zwischen Dokumentarfilm und Komödie ein. Die Spanne der beiden Titel umfasst sechs Jahre und begleitet damit über einen längeren Zeitraum die dokumentierten Aktionen der Gruppe.
Einordnung
Die beiden Titel bewegen sich in unserer Bewertung nah beieinander: „The Yes Men" erreicht 6,8 von 10, „Die Yes-Men regeln die Welt" 7,1 von 10, im Schnitt ergibt das 6,9 von 10. Der älteste Titel liegt gut zwei Jahrzehnte zurück, der jüngste rund anderthalb Jahrzehnte, sodass die Filmografie bei uns ausschließlich aus der früheren Phase seines dokumentierten Wirkens mit The Yes Men besteht.