Alan Ladd
Werdegang
Alan Ladd, geboren am 3. September 1913, versuchte sich lange Zeit vergeblich im Filmgeschäft und war ab 1932 zunächst hauptsächlich in Nebenrollen zu sehen. Den entscheidenden Karriereschritt verschaffte ihm seine Frau, die Agentin Sue Carol, die ihm 1942 einen Vertrag bei Paramount vermittelte. Dank der Rolle im Gangsterfilm „Die Narbenhand" an der Seite von Veronica Lake stieg er zum Star auf. Mit Lake drehte er in der Folge mehrere Filme, darunter „Der gläserne Schlüssel" und „Die blaue Dahlie". Während der gesamten Dekade blieb Ladd bei Paramount und war vor allem in Abenteuerfilmen und dramatischen Liebesfilmen zu sehen. Zu seinen bekanntesten Rollen gehörten 1949 die Verfilmung von „Der große Gatsby" sowie der Westernklassiker „Mein großer Freund Shane", der 1951 abgedreht wurde, aber erst 1953 in die Kinos kam. Danach löste er seinen Vertrag mit Paramount und drehte vorwiegend Western, wobei seine Karriere bereits den Zenit überschritten hatte. 1963 entstand mit „Die Unersättlichen" sein letzter Film. Noch vor dessen Premiere wurde er tot in seinem Bett aufgefunden.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind fünf Spielfilme von Alan Ladd als Schauspieler verzeichnet, keine Serien. Die Titel reichen von 1942 bis 1982, decken also eine Zeitspanne von vierzig Jahren ab, wobei der letzte Titel posthum erschien. Genrelich überwiegen Drama, Krimi und Western, ergänzt um Thriller, Mystery und Komödie. Darunter finden sich „Die Narbenhand", „Der gläserne Schlüssel", „Die blaue Dahlie", „Mein großer Freund Shane" sowie „Tote tragen keine Karos".
Einordnung
Die Bewertungen der fünf Titel liegen zwischen 6,6 und 7,3 von 10, im Schnitt bei 6,9. Damit fallen die Urteile insgesamt recht einheitlich und im mittleren bis oberen Bereich aus, ohne größere Ausreißer nach oben oder unten. Der älteste erfasste Titel liegt 29 Jahre nach Ladds Geburtsjahr, der jüngste 69 Jahre danach.