Zoltan Korda
Werdegang
Zoltan Korda wurde am 3. Juni 1895 als Zoltán Kellner im ungarischen Pusztatúrpásztó geboren und war der mittlere der drei Korda-Brüder, zu denen auch die Filmschaffenden Alexander und Vincent Korda zählten. Er begann seine Laufbahn zunächst als Kameramann, später als Filmeditor und Drehbuchautor, bevor er in den 1920er Jahren erste Kurzfilme und einen abendfüllenden Stummfilm in Deutschland inszenierte. In London gab er mit dem Tondrama „Men of Tomorrow" 1932 sein englischsprachiges Regiedebüt und drehte in den folgenden Jahren mehrere Abenteuerfilme, die häufig in Afrika oder Indien angesiedelt waren. 1940 folgte er seinem Bruder Alexander nach Hollywood und blieb bis zu seinem Tod in Südkalifornien. Gesundheitliche Probleme, die auf eine frühere Tuberkulose-Erkrankung zurückgingen, zwangen ihn 1955 zum Rückzug aus dem Filmgeschäft. Zoltan Korda starb 1961 in Hollywood.
Filmografie bei uns
Im Katalog von movietaste.de sind drei Filme von Zoltan Korda als Regisseur verzeichnet, alle aus den Jahren 1939 bis 1943, also innerhalb einer Spanne von vier Jahren entstanden. Die Genres reichen von Abenteuer über Kriegsfilm und Drama bis zu Historie, Fantasy und Familie, was auf ein breites erzählerisches Spektrum zwischen historischen Stoffen und exotischen Schauplätzen hindeutet. Zu den Titeln zählen „Vier Federn" (1939), „Das Dschungelbuch" (1942) und „Sahara" (1943). Der älteste Titel entstand 44 Jahre nach seiner Geburt, der jüngste 48 Jahre danach.
Einordnung
Die drei bei uns gelisteten Filme erhalten Bewertungen von 7,2, 7,1 und 6,4 Punkten, im Schnitt 6,9 von 10. Damit liegen alle drei Titel im oberen Mittelfeld, mit „Vier Federn" als bestbewertetem Werk knapp vor „Sahara", während „Das Dschungelbuch" etwas schwächer abschneidet. Die Bewertungen bewegen sich insgesamt in einem engen, überwiegend positiven Bereich.