Yorgos Lanthimos
Werdegang
Yorgos Lanthimos wurde am 23. September 1973 in Athen geboren und lernte an der Stavrakos Film School das Regiehandwerk. In den 1990er Jahren drehte er Videos für griechische Tanztheater sowie Werbefilme, Musikvideos und experimentelle Theaterstücke. Seit dieser Zeit arbeitet er häufig mit dem Filmeditor Yorgos Mavropsaridis zusammen, der für den Schnitt vieler seiner Produktionen verantwortlich ist. Zudem gehörte er zu dem Team, das die Eröffnungs- und Abschlussfeier der Olympischen Spiele 2004 in Athen gestaltete. Sein Film Dogtooth wurde 2009 bei den Filmfestspielen von Cannes mit dem Preis Un Certain Regard ausgezeichnet und 2011 für einen Oscar als bester fremdsprachiger Film nominiert. Für das mit Efthymis Filippou geschriebene Drehbuch zu The Lobster erhielt er 2015 den Europäischen Filmpreis, 2017 eine Oscar-Nominierung. Ebenfalls mit Filippou verfasste er das Skript zu The Killing of a Sacred Deer, das 2017 in Cannes ausgezeichnet wurde. 2018 feierte sein Historiendrama The Favourite – Intrigen und Irrsinn in Venedig Premiere; Olivia Colman erhielt dafür 2019 einen Oscar.
Filmografie bei uns
Im Katalog stehen neun Titel von Yorgos Lanthimos als Regisseur, ausschließlich Filme, keine Serien. Sie decken den Zeitraum von 2009 bis 2025 ab, also 16 Jahre, beginnend 36 Jahre nach seiner Geburt und reichend bis in sein 52. Lebensjahr. Die Genres sind breit gestreut: Drama, Komödie, Historie, Thriller, Mystery, Fantasy, Science Fiction und Liebesfilm finden sich unter den Titeln, darunter Dogtooth, The Lobster, The Favourite – Intrigen und Irrsinn, The Killing of a Sacred Deer, Poor Things, Bugonia, Nimic, Alpen und Kinds of Kindness.
Einordnung
Die Bewertungen der neun Titel reichen von 6,2 bis 7,6 bei einem Schnitt von 7,0. Damit bewegen sich alle Werke in einem vergleichsweise engen, überwiegend positiven Bereich ohne größere Ausreißer nach unten. Der älteste Titel liegt inzwischen 16 Jahre zurück, der jüngste erschien 2025, was auf eine bis in die Gegenwart anhaltende Regietätigkeit hindeutet.