Sean Penn
Werdegang
Sean Justin Penn wurde am 17. August 1960 in Santa Monica, Kalifornien, geboren. Bekannt wurde er zunächst als Schauspieler, der als Charakterdarsteller des zeitgenössischen US-amerikanischen Films gilt und für seine akribische Rollenvorbereitung den Beinamen „Sean De Niro" erhielt. Sein Kinodebüt gab er 1981 in „Die Kadetten von Bunker Hill" an der Seite von Tom Cruise, gefolgt von Erfolgen wie „Ich glaub', ich steh' im Wald" und „Colors – Farben der Gewalt". Auch als Regisseur und Drehbuchautor machte er sich einen Namen, unter anderem mit der Verfilmung des Dürrenmatt-Romans „Das Versprechen" mit Jack Nicholson und der Reportage-Adaption „Into the Wild". Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 steuerte er einen Beitrag zum Episodenfilm „11'09"01 – September 11" bei, der Kontroversen auslöste.
Filmografie bei uns
Im Katalog ist Sean Penn als Regisseur mit sechs Filmen vertreten, Serien finden sich nicht darunter. Die Titel erschienen zwischen 1991 und 2021, decken also eine Zeitspanne von dreißig Jahren ab. Der älteste Titel, „Indian Runner", entstand 31 Jahre nach seiner Geburt, der jüngste, „Flag Day", 61 Jahre danach. Inhaltlich überwiegen Drama-Elemente, ergänzt durch Anteile aus Abenteuer, Krimi, Mystery und Thriller, darunter „Into the Wild", „Das Versprechen", „Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße" und „The Last Face".
Einordnung
Die sechs Titel bei uns erreichen Bewertungen zwischen 5,5 und 7,8, im Schnitt 6,4 von 10. Am besten schneidet „Into the Wild" mit 7,8 ab, während „Flag Day" mit 5,8 den niedrigsten Wert der Reihe erhält. Die Bewertungen der übrigen Filme bewegen sich mit Werten zwischen 5,5 und 6,6 in einem vergleichsweise engen Rahmen, ohne größere Ausschläge nach oben oder unten.