Ron Fricke
Werdegang
Ron Fricke wurde am 24. Februar 1953 geboren und ist ein US-amerikanischer Regisseur und Kameramann. Er gilt als Spezialist für Zeitraffer-Aufnahmen und für Großformat-Kinematografie. Als Kameramann arbeitete er an „Koyaanisqatsi" (1982) mit, bevor er mit „Baraka" (1992) einen eigenen, dialoglosen und handlungsfreien Kinofilm inszenierte. Für dieses Projekt und spätere Arbeiten entwickelte er eigene 65-mm-Kameratechnik. Daneben führte er Regie bei den IMAX-Filmen „Chronos" (1985) und „Sacred Site" (1986). Später wirkte er als Kameramann an Teilen von „Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith" mit, wo er Vulkanaufnahmen des Ätna in Sizilien für Szenen des Planeten Mustafar lieferte. Fricke selbst beschreibt seine Arbeit als eine Entwicklung über „Koyaanisqatsi", „Chronos" und „Baraka" hinweg, mit dem wiederkehrenden Thema der Beziehung der Menschheit zum Ewigen.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwei Titel als Regiearbeiten von Ron Fricke verzeichnet, beide dem Dokumentarfilm zugeordnet und beide Kinofilme: „Baraka" (1992) und „Samsara" (2011). Zwischen den beiden Werken liegen 19 Jahre. Der erste Titel erschien 39 Jahre nach seiner Geburt, der zweite 58 Jahre danach. Andere Genres oder Serienarbeiten kommen bei uns nicht vor.
Einordnung
Beide Titel sind bei uns hoch bewertet: „Baraka" erreicht 8,2 von 10, „Samsara" 8,1 von 10, im Schnitt 8,1 von 10. Die Bewertungen liegen damit eng beieinander und auf durchgehend hohem Niveau, trotz des zeitlichen Abstands von fast zwei Jahrzehnten zwischen den beiden Arbeiten.