Roger Young
Werdegang
Roger E. Young wurde am 13. Mai 1942 in Champaign, Illinois, geboren. Er studierte Journalismus an der University of Illinois und schloss mit einem Bachelor of Science ab. Danach arbeitete er als Produzent und Regisseur beim NBC-Sender Channel 6 in Indianapolis, bevor er nach Chicago zog und für die Werbeagentur Foote-Cone & Belding nationale Werbespots produzierte. Er führte auch Regie bei Werbespots für weitere Produktionsfirmen und gründete schließlich sein eigenes Unternehmen Young & Company. 1977 zog er nach Los Angeles, wo er als Associate Producer für den Fernsehfilm „Something for Joey“ engagiert wurde. Über diese Station kam er zur Fernsehserie „Lou Grant“, wo ihn der ausführende Produzent Gene Reynolds förderte und ihm erste Regiearbeiten ermöglichte. Für seine Regie bei „Lou Grant“ erhielt Young einen Emmy sowie zwei Preise der Directors Guild of America. Anschließend führte er Regie bei der Pilotfolge von „Magnum, P.I.“ und weiteren Pilotfolgen, von denen fast alle in Serie gingen. Später konzentrierte er sich vor allem auf zweistündige Fernsehfilme und Miniserien.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwei Titel von Roger Young als Regisseur verzeichnet, beide aus den 1990er Jahren: „Die Bibel – Josef“ (1995) und „Ein Ritter in Camelot“ (1998), die Zeitspanne umfasst somit drei Jahre. Beide Werke sind Filme, keine Serienarbeiten. Die Genres reichen von Abenteuer und Drama über Fantasy bis zu Komödie und Familie, was auf eine gewisse Bandbreite in der Stoffwahl hindeutet. Der erste Titel entstand 53 Jahre, der letzte 56 Jahre nach seiner Geburt.
Einordnung
Die beiden Titel im Katalog erhalten Bewertungen von 8,2 und 5,5, im Schnitt 6,8. „Die Bibel – Josef“ schneidet damit deutlich besser ab als „Ein Ritter in Camelot“. Die schmale Zahl von zwei erfassten Titeln lässt jedoch nur eine begrenzte Einordnung von Roger Youngs Schaffen im Katalog zu.