René Laloux
Werdegang
René Laloux wurde am 13. Juli 1929 in Paris geboren. Er studierte Malerei an einer Kunsthochschule und arbeitete zunächst in der Werbung, bevor er in einer psychiatrischen Klinik tätig wurde. Dort entstanden gemeinsam mit Praktikanten erste Animationsversuche, aus denen 1960 der Film „Die Zähne des Affen" hervorging, entstanden in Zusammenarbeit mit dem Studio von Paul Grimault. Prägend für sein weiteres Schaffen war die Zusammenarbeit mit Roland Topor, mit dem er unter anderem „Die tote Zeit" und „Die Schnecken" sowie seinen bekanntesten Film, „Der wilde Planet", realisierte. Später arbeitete Laloux mit Jean Giraud an „Herrscher der Zeit" und mit dem Künstler Caza an „Gandahar", das in den USA unter dem Titel „Light Years" mit neuer Synchronisation nach einem Drehbuch von Isaac Asimov erschien und dort weniger erfolgreich war als die französische Fassung.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind drei Spielfilme von René Laloux als Regisseur verzeichnet: „Der wilde Planet" (1973), „Herrscher der Zeit" (1982) und „Gandahar" (1987). Die Titel decken damit einen Zeitraum von 14 Jahren ab, vom 44. bis zum 58. Lebensjahr des Regisseurs. Alle drei Werke ordnen sich den Genres Animation, Science-Fiction, Abenteuer und Fantasy zu, es handelt sich durchgehend um Filme, keine Serienarbeiten.
Einordnung
Die drei Titel erreichen bei uns Bewertungen von 7,6, 7,3 und 6,9, im Schnitt 7,3 von 10. Damit liegen sie insgesamt auf einem vergleichbaren, gleichmäßig positiven Niveau, ohne größere Ausreißer nach oben oder unten. Der älteste erfasste Titel liegt inzwischen über fünf Jahrzehnte zurück, der jüngste rund vier Jahrzehnte, was die schmale, aber über einen längeren Zeitraum verteilte Präsenz von Laloux' Werk in unserem Bestand widerspiegelt.