Petra Costa
Werdegang
Petra Costa wurde am 8. Juli 1983 in Brasilien geboren. Sie ist Filmemacherin und Schauspielerin und hat den Großteil ihres Lebens in Brasilien verbracht. Ihr Studium der Anthropologie schloss sie summa cum laude am Barnard College der Columbia University in New York ab, danach absolvierte sie einen Master in „Health, Community and Development" an der London School of Economics. Ihren ersten Kurzfilm drehte sie 2009, es folgte 2012 ihr erster Langfilm „Elena", der laut ihrer Biografie unter anderem beim IDFA, bei SXSW und HotDocs gezeigt wurde und in Brasilien 2013 der meistgesehene Dokumentarfilm gewesen sein soll. Über eine Förderung von CPH:DOX in Dänemark entwickelte sie gemeinsam mit einer dänischen Co-Regisseurin ein weiteres Filmprojekt.
Filmografie bei uns
Im Katalog von movietaste.de ist Petra Costa mit zwei Titeln als Regisseurin vertreten: „Elena" (2013) und „Am Rande der Demokratie" (2019). Beide Werke sind Dokumentarfilme mit dramatischen Zügen und liegen zeitlich sechs Jahre auseinander. Damit zeigt ihr Werk bei uns eine klare Konzentration auf das dokumentarische Erzählen, nicht auf serielle Formate.
Einordnung
Beide gelisteten Titel werden bei uns überdurchschnittlich bewertet: „Am Rande der Demokratie" erreicht 7,7 von 10, „Elena" 7,3 von 10, im Schnitt 7,5 von 10. Der älteste Titel liegt 30 Jahre nach ihrem Geburtsjahr, der jüngste 36 Jahre danach. Die schmale, aber konstant gut bewertete Filmografie zeigt eine Regisseurin, deren beide bei uns erfasste Arbeiten im oberen Bewertungsbereich liegen.