Menhaj Huda
Werdegang
Menhaj Huda begann seine Regiekarriere 1993 mit der Fernsehserie „Hypnosis". 1999 drehte er „Jump Boy", der bei den Mediawave Awards als bester Spielfilm ausgezeichnet wurde. Danach war er an Serien wie „Queer as Folk 2", „Is Harry on the Boat?", „Murphy's Law", „Murder in Mind", „The Bill", „Blue Murder" und „HolbyBlue" beteiligt. Zusammen mit dem Drehbuchautor Noel Clarke produzierte und inszenierte er „Kidulthood" und „West 10 LDN". Für „Kidulthood" erhielt er den Douglas Hickox Award bei den British Independent Film Awards 2006. Später arbeitete er an dem Psychothriller „Comedown" mit Martin Compston, Adam Deacon, Geoff Bell, Red Madrell und Duane Henry sowie an „Everywhere and Nowhere", einem als „spirituelle Fortsetzung" von „Kidulthood" beschriebenen Projekt rund um die Londoner DJ-Szene.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind vier Titel von Menhaj Huda als Regisseur verzeichnet, ausschließlich Filme, keine Serien. Sie decken den Zeitraum von 2006 bis 2023 ab, also 17 Jahre. Die Genres reichen von Liebesfilm und Familie über TV-Film bis zu Drama und Krimi, was auf eine thematische Bandbreite zwischen persönlichen Dramen und öffentlichkeitsbezogenen Stoffen hindeutet. Darunter finden sich „Streets of London - Kidulthood" (2006), sowie die späteren Werke „Harry & Meghan - Eine königliche Romanze" (2018), „Harry and Meghan: Escaping the Palace" (2021) und „Heist 88" (2023).
Einordnung
Die vier Titel bei uns erreichen Bewertungen zwischen 6,3 und 6,9 von 10, im Schnitt 6,6 von 10 – ein insgesamt gleichmäßiges, mittleres bis solides Niveau ohne größere Ausschläge nach oben oder unten. Zwischen dem ältesten Titel „Streets of London - Kidulthood" aus dem Jahr 2006 und dem jüngsten Werk „Heist 88" aus dem Jahr 2023 liegen 17 Jahre, was auf eine über einen längeren Zeitraum verteilte, aber nicht sehr umfangreiche Präsenz im Katalog hindeutet.