Marc Rothemund
Werdegang
Marc Rothemund wurde am 26. August 1968 geboren, als Sohn des Filmregisseurs Sigi Rothemund und Bruder der Schauspielerin Nina Rothemund. Er begann seine Karriere als Assistent seines Vaters und legte erste eigenverantwortliche Arbeiten fürs Fernsehen vor. Sein erster Kinofilm war 1998 „Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit". Den Durchbruch erlebte er 2005 mit „Sophie Scholl – Die letzten Tage", für den er mit dem Silbernen Bären als bester Regisseur der Berlinale und dem Friedenspreis des Deutschen Films – Die Brücke ausgezeichnet wurde. Der Film wurde außerdem für einen „Oscar" in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film" nominiert. Später inszenierte Rothemund unter anderem die Romanverfilmung „Mann tut was Mann kann" sowie „Heute bin ich blond" nach dem autobiografischen Bestseller von Sophie van der Stap. 2015 drehte er „Mein Blind Date mit dem Leben", der 2017 in die Kinos kam.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind sechs Titel von Marc Rothemund als Regisseur verzeichnet, ausschließlich Kinofilme, keine Serien. Sie decken den Zeitraum von 2005 bis 2023 ab, also 18 Jahre, wobei der erste Titel 37 Jahre und der jüngste 55 Jahre nach seiner Geburt entstand. Inhaltlich überwiegen dramatische Stoffe: Historiendrama, Drama und Historie stehen neben Komödie und Liebesfilm, was auf ein Spektrum zwischen ernsten Stoffen und leichteren Unterhaltungsfilmen hindeutet.
Einordnung
Die Bewertungen der sechs Titel liegen zwischen 6,9 und 7,8 von 10, im Durchschnitt bei 7,3. Damit fällt die Bandbreite recht eng aus, es gibt keine Ausreißer nach unten. Der höchste Wert entfällt auf „Sophie Scholl – Die letzten Tage" aus dem Jahr 2005, der zugleich der älteste Titel im Katalog ist. Die übrigen Bewertungen verteilen sich über die gesamte Zeitspanne bis zum jüngsten Titel von 2023 und liegen durchgängig im soliden mittleren bis oberen Bereich.