Magnus Martens
Werdegang
Der norwegische Regisseur und Drehbuchautor Magnus Martens wurde 1973 geboren. Seinen Durchbruch als Spielfilmregisseur feierte er mit dem Komödien-Thriller „Jackpot" (2011), den er nach einer Geschichte von Jo Nesbø selbst schrieb und inszenierte. Der Film lief bei den Tribeca Film Festival und wurde von Kritikern für seinen dunklen, blutig-komischen Stil gelobt, wobei Vergleiche zu Tarantino und den Coen-Brüdern gezogen wurden. Nach diesem internationalen Erfolg inszenierte Martens zahlreiche Episoden großer US-Fernsehserien, darunter „Banshee", „12 Monkeys", „Power", „Marvel's Luke Cage", „Good Behavior", „Longmire", „Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D.", „Will" und „Fear the Walking Dead", zuletzt auch die ersten beiden Episoden von „The Walking Dead: World Beyond", die im Oktober 2020 Premiere feierten. Sein Actionthriller „SAS: Red Notice" mit Sam Heughan, Ruby Rose und Tom Wilkinson lief im März 2021 in Großbritannien und den USA an und erschien im August desselben Jahres bei Netflix. Zudem führte Martens Regie bei der Dramaserie „Furia", die im September 2021 bei Viaplay startete.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwei Titel von Magnus Martens als Regisseur verzeichnet: „SAS: Alarm im Eurotunnel" (2021) und „There's Something in the Barn" (2023). Beide sind Spielfilme, keine Serien, und decken damit lediglich einen Zeitraum von zwei Jahren ab. Genrelich zeigt sich eine Bandbreite von Action und Thriller über Horror bis hin zu Komödie, Fantasy und Drama, was auf eine gewisse Vielseitigkeit innerhalb der beiden Werke hindeutet.
Einordnung
Die beiden Titel erhalten bei uns Bewertungen von 6,1 und 5,8, im Schnitt 5,9 von 10 – ein solides, im mittleren Bereich liegendes Ergebnis. Angesichts der geringen Anzahl von nur zwei erfassten Titeln und der kurzen Zeitspanne von 2021 bis 2023 lässt sich aus unserem Katalog kein umfassendes Bild seines Gesamtschaffens ableiten, sondern lediglich ein Ausschnitt aus seiner jüngeren Filmarbeit.