King Hu
Werdegang
King Hu Jinquan wurde am 29. April 1932 geboren und arbeitete als Filmemacher und Schauspieler in Hongkong und Taiwan. Bekannt wurde er durch seine Wuxia-Filme der 1960er und 1970er Jahre, die das Hongkonger und taiwanesische Kino auf ein neues technisches und künstlerisches Niveau gehoben haben sollen. Mit den Filmen „Das Schwert der gelben Tigerin“, „Die Herberge zum Drachentor“ und „Ein Hauch von Zen“ begründete er Ende der 1960er Jahre eine neue Generation des Wuxia-Genres.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind drei Regiearbeiten von King Hu verzeichnet, allesamt Kinofilme, keine Serien. Sie stammen aus den Jahren 1966 bis 1970, decken also eine Spanne von vier Jahren ab, die zwischen dem 34. und dem 38. Lebensjahr des Regisseurs liegen. Genretechnisch bewegen sich alle drei Titel zwischen Action, Abenteuer und Fantasy, was die durchgehende Ausrichtung auf das Wuxia-Kino widerspiegelt. Es handelt sich um „Das Schwert der gelben Tigerin“ (1966), „Die Herberge zum Drachentor“ (1967) und „Ein Hauch von Zen“ (1970).
Einordnung
Die drei Titel erreichen bei uns Bewertungen von 6,7, 7,4 und 7,6 Punkten, im Schnitt also 7,2 von 10. Damit liegen alle drei Filme im oberen Bewertungsbereich, mit „Ein Hauch von Zen“ als bestbewertetem Werk. Da der Katalog nur diesen vierjährigen Ausschnitt seines Schaffens abdeckt, lässt sich daraus kein Gesamtbild seiner Karriere ableiten, wohl aber eine konstant positive Bewertung dieser frühen Schaffensphase.